The Malta Story

 

Mein Reisebericht, Teil 4

 

 

Dienstag, 29.09.2009, bin ich nach Gozo, ist ein ganztags Ausflug, gebucht bei Oasis.

Da ich mich im Urlaub immer leicht mit er Uhrzeit verhaue, war ich auch dieses mal wieder viel viel zu früh vor dem Hotel um auf den Bus zu warten, doch das schlimmste war, der Typ war auch noch zuspät, ganze 15 Minuten.

Geplante Abfahrt ab Hotel sollte 8:30 Uhr sein und um 8:45 Uhr kam erst der Bus, bin eingestiegen, hab einen Aufkleber mit der Nummer 161 bekommen, Kennzeichen vom Bus, sind dann noch zu einem anderen Hotel gefahren um da ein Paar auf zusammeln und dann ging es los.

 

Es war mal wieder eine dieser Fahrten, wo der Fahrer denkt der sein Michael Schuhmacher, was aber sehr schnell in eine Horrorfahrt enden kann, bei den Strassen auf Malta.

Der Fahrer hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben um jeder Schlagloch zu treffen was in der Strasse war......wer bis dahin noch keinen Bandscheibenvorfall hatte, der hat jetzt zu 100% einen.

Nach 25 Minuten fahrt kamen wir dann endlich an der Fähre an, wo eine schon ablegte.....naja, die haben noch mehr Schiffe, so brauchten wir uns keine Sorgen zumachen.

 

Das Ticket war auch schnell gekauft, kostet pro Nase 4.65 Euro für Hin und Rückfahrt, was sehr günstig ist. 20 Minuten später hatte die andere Fähre, welche aus Gozo kam angelegt und die Passagiere und Fahrzeuge durften von Bord.

An der Schranke die noch für das Boarding geschlossen war, stand neben mir ein Pfarrer der sich die ganze Zeit irgendwas über die Lippen murmelte und an einer Kette mit Kügelchen rum spielte......wenn der jetzt noch ei n Bettlaken umhätte wäre ich zu 100% nicht auf die Fähre gegangen, aber so war es nur ein normaler Pfarrer....hatte er genauso Probleme mit Schiffen aller Art wie ich?

Jetzt endlich durften auch wir auch an Bord, ein kurzer Fußweg von 5 Minuten und man war an Bord.

 

Als alle Autos und Leute an Bord waren ging es los, da das Meer leicht unruhig war, machte ich mir schon so meine Gedanken, was das Fische füttern angeht, aber ich hab die Fahrt gut überstanden und 20 Minuten später liefen wir in Gozo Hafen ein. 

 

Leinen los
Leinen los
Noch ein kurzes Gespräch und dann ging es los
Noch ein kurzes Gespräch und dann ging es los
Fischzucht vor Comino
Fischzucht vor Comino
Andere Fähre, auf dem weg von Gozo nach Malta
Andere Fähre, auf dem weg von Gozo nach Malta
Ankunft auf Gozo
Ankunft auf Gozo

Als die Schiff festgebunden hatten, so das es nicht aus unerklärlichen Gründen abhauen kann, wurde die Landungsbrücke herunter geklappt und wir durften von Bord.

Treppe oder Rolltreppe, für Lauf faulen, runter......ich gehe natürlich zu Fuß....dann rechts rum, geradeaus, kurzer knick nach links und schon ist man aus dem Terminal draussen, draussen warten dann die Busfahrer, die einen auch gleich einfangen und zu den Tourbussen dirigieren.....unser Bus hatte, wie kann es anders sein, die Nummer 161.

 

Im Bus waren wir 13 Personen die an der Tour teilnahmen, Engländer....Sorry, vielleicht waren auch davon welche aus Schottland darunter...., eine halb Engländerin aus Malaysia und mit mir noch zwei deutsche Damen aus Oldenburg im Bus.

Der Busfahrer hat kurz durchgezählt, alles Vollständig und ab ging die Lutzi.....äähh ich meine der Bus......der Busfahrer hieß übrigens Francies.

Vom Mgarr Habour ging es über Ghasri zur Ta' Pinu Church, mit 15 Minuten Zeit für den Kirchenbesuch und einen kleinen Stoßgebet für Gläubige.....ich bin keiner also blieb ich draussen.  (Bilder )

Ta' Pinu Church
Ta' Pinu Church

 

Von der Kirche Ta'Pinu ging es in ein Folklore Museum der Stadt Gharb auch hier wieder 15 Minuten Fotostopp und Besichtigung des Museums, der Eintritt kostet 3 Euro.

In dem Museum sieht man alte Gerätschaften, Kostüme, Kutschen und andere sehr alte Sachen, vom Dach des Gebäudes hat man einen herrlichen Blick auf die benachbarte Kirche.

 

Die 15 Minuten waren um und wir sind weiter zum Azzure Window und Inland Sea bei Dwejra, welche beieinander liegen, gefahren. 

Auch hier hatte am genug Zeit für Fotos und ein paar kurz Spaziergänge, denke es war ein 20 Minuten Stopp.

Von hieraus ging es zum Mittagessen, für die, die es gebucht haben, nach Xlendi Bay, das „X“ wird im maltesischen als „SCH“ gesprochen, also wird die Ortschaften Schlendi ausgesprochen.

Hier hatten wir 1 Stunde aufenthalt.

 

Der Ort liegt in einem Art Fjord im von Gozo und ist ein wunderschöner Platz zum verweilen, nur leider wird auch hier mehr und mehr gebaut, so das dieser Ort in ein paar Jahren seine wahre Schönheit verliert.

Die Stunde war vorbei und es ging weiter nach Fontana, genauer gesagt zu Fontana Crafts Industry, hier wird Wolle verarbeitet und man kann sich auch das Klöppel ansehen.

Diese wunderschönen Sachen kann man käuflich erwerben, aber bedenkt, es Handarbeit.....fragt mich aber jetzt nicht was die Sachen kosten, fahrt hin und seht selbst nach.

Nun ging es weiter nach Victoria, der Hauptstadt von Gozo, die früher Rabat hieß und ehren der englischen Königin Victoria umbenannt wurde.

Hier konnte an die Zitadelle besichtigen, oder über den kleinen Markt schlendern, auch keine Angst, Ihr werdet euer Geld schon los.

Ich selbst habe mich hier mit Honig und Kapern von Gozo eingedeckt, natürlich gibt es noch andere leckere Sachen, wie z.b. das Olivenöl von Gozo.

Auch hier hatten wir wieder genug Zeit zur Verfügung, die einige auch immer wunderschön ausnutzten und zuspät zum Bus zurück kamen.

 

Von hier ging es dann dem Ende der Gozo Tour entgegen, aber wir machten noch einen Abstecher der bei jedem Fahrer ein absoluter GEHEIMTIPP ist.....was einen dann nicht verwundert, das an diesem Geheimtipp sooooo viele Ausflugsbusse stehen.

Der GEHEIMTIPP ist Qala, gesprochen Aala, Qala ist ein Ort oberhalb der Hafenstadt liegt und eine wunderbare Sicht über Comino, der blauen Lagune und bis nach Malta gibt.

Wenn man Glück hat, sieht man auch eines der Wasserflugzeuge starten oder landen.

Wasserflugzeug startet hinter der Fähre
Wasserflugzeug startet hinter der Fähre

Von Qala ging es dann zurück zum Hafen von Mgarr wo auch die Fähren sind. Eine der Fähren legte gerade ab in Richtung Malta, aber unsere war schon in Sichtweite als sie von Malta ablegte.

Wir verabschiedeten uns von unserem Busfahrer und gingen in den großen Warteraum im Farry Terminal und warteten dort bis die Fähre aus Malta anlegt.

Dies war nach 25 Minuten der fall, die Leute kamen heraus und als alle draussen waren, wurden dann auch endlich für uns die Pforten geöffnet und wir durften das Schiff stürmen.....rechts rum, dann scharf links, Treppe oder Rolltreppe, ich nahm die Rolltreppe, bin aber auch gelaufen,  was nicht viel nützte.....oben am der Brücken waren wir alle zur gleichen Zeit.

 

Auf dem Schiff dann einen guten Platz gesucht um im Notfall der Erste zusein der sich in Sicherheit, Rettungsboot oder Rettungsinsel abbekommt. 

Klickt mal hier und lest mal was zu der Gozo Fähre, ist aber in Englisch

Nach 25 Minuten war es dann soweit, das Schiff legte ab....wir waren auf dem Rückweg nach Malta, was wir auch dann nach 20 Minuten, mit leichten auf und ab durch die Wellen, erreichten.

Hurra, die Klappe geht auf und endlich hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen.

Ab Busparkplatz angekommen, mit Vorfreude auf den Bus, wurde man enttäuscht, kein Bus da.

Sollte er vielleicht in ein Schlagloch gefallen sein? Oder ist ihm die Karre unterm Hinter auseinander gefallen?

 

Mit 10 Minuten Verspätung kam der dann endlich an, wir alle rein in die Kiste und ab ging es Richtung Bugibba.

Auch auf der Rückfahrt wurde kein Schlagloch ausgelassen.

Buggiba wurde nach 25 Minuten erreicht, wenn nicht soviel los gewesen wäre auf der Strasse, wäre das auch bestimmt schneller gegangen.....nur fliegen ist schöner.

Mich hat er dann, statt am Hotel am Bugibba Square rausgelassen, musste nach dem aussteigen allerdings erstmal meine Knochen sotieren, zum Glück sind die immer nummeriert, da fällt einem das leichter.

 

Bin dann direkt die Shops abgeklappert und hab noch ein paar Mitbringsel eingekauft und der Linie 49 zurück in Richtung Hotel gefahren.

Im Hotel angekommen, es war hast 19 Uhr, kurz frisch gemacht und ab zum Abendessen, ausgeklingt wurde der Abend wieder bei Frank.

 

 

 

 Mittwoch, 30.09.2009, hatte ich eine halbtags Tour gebucht, Crafts & Blue Grotto

Zum vierten Mal ging es für jetzt insgesamt zur Blauen Grotte, die anderen machen die Fahrt mit den kleinen Booten, ich lies es auch dieses Mal sein.

Wieder einmal war ich zufrüh vor dem Hotel und hab auf den Bus gewartet, man wird nun mal älter.

Um 9:30 Uhr kam dann der Bus einsteigen und weiter gehts nach St. Julians um noch 11 weitere Personen abzuholen, von dort ging es dann direkt zur Blauen Grotte, Aufenthalt war hier, mit Bootsfahrt ca. 40 Minuten.

 

Von der Blauen Grotte ging es dann vorbei an den megalithischen Tempel von Hagar Qim, der Eintritt laut Busfahrer kostet ca. 8 Euro, weiter vorbei an Sandsteinabbaugebiete, Rabat, Mdina nach Ta' Qali wo sich auch die Crafts Village befinden, das ist das Gelände eines ehemaligen Flugfeld der Royal Air Force, dort befinden sich neben Gold- Glas- und Silbermanufakturen auch das Flugzeugmuseum und das Nationale Fußballstadion.

In Ta' Qali hatten wir einen Aufenthalt von ca. 1 Stunde, die zum Shoppen gut ausreicht.

 

Auch wenn es hier „TAX FREE“ heißt und mit „DISCOUNT“ geworben wird, bitte beim Einkaufen aufpassen, das die Zollfreimenge nicht überschritten wird!!!

Mehr Infos zum Einkaufen und Zollfreimengen findet bei  www.zoll.de

 

Nach der Stunde wurden wir dann wieder zum Hotel zurück gebracht, das war dann so gegen 13 Uhr.

Ich habe den Nachmittag genutzt um so gegen 16:30 Uhr zum Square zugehen, da ich ja noch das Trikot vom FC Valletta abholen sollte, aber leider war es noch nicht da, „...am Donnerstag Nachmittag ist es da, komm dann noch mal!“ so die Tante in dem Shop.

Naja gut, muss ja eh am Donnertag noch mal ins Städtchen meinen Ring holen, also bis morgen.

 

Ich wieder zurück ins Hotel gedackelt, was bei dieser Schwüle nun wirklich nicht so viel Spaß macht, geduscht und ab zum Futtern......19 Uhr.

 

 

 

Donnerstag, 01.10.2009, hab den Tag wieder zum schreiben genutzt, Ausflüge standen für heute nicht an, so konnte ich mich ganz auf meinen Reisebericht konzentrieren.

Nachdem ich bis zum androhenden Abbruch meiner Akkuleistung am Netbook geschrieben habe, es war so ca.15:30 Uhr, bin ich wieder zurück aufs Zimmer um die Strompreise fürs Hotel in die Höhe zutreiben, der Akku bekam wieder Saft und ich machte mich fertig um die bestellten Sachen abzuholen.

 

Also ab zum Bus Stop, der kam auch gleich und zum Bugibba Square.

Dort angekommen erstmal zu dem Shop in dem ich das Trikot vom FC Valletta bestellt habe, nach dreimal vergeblichen Kaufversuch, soll das Trikot heute endlich da sein.

Im Laden angekommen, war da eine andere junge Dame, nicht die gleiche wie die letzten Tage, also hab ich ihr erklärt das die Kollegin ein Trikot vom FC Valletta für hinterlegt hat.

Sie suchte, fand aber nix, aber telefonierte mit der Kollegin und dann hat sie es gefunden und zeigte es mir.

Doch leider war das Trikot kaputt, das Wappen vom FC Valletta   war zum Teil ab und drohte ganz abzugehen.

Na Klasse dachte ich und jetzt? Das Mädel meinte, sie könne das Trikot zurück schicken und ein neues Ordern, ich sagte gleich nein und machte ihr klar das ich keine Lust mehr habe, dauernd für nix und wieder nix mit dem Bus durch die Gegend fahre.

Die sagte das Sie noch ein Trikot hat, aber etwas größer als das, was ich wollte.....also her mit dem Teil und zeigen ob alles OK mit dem Teil ist.

Alles OK, ich nehme das Trikot, Sie packte es ein und sagte das sie mir wegen der ganzen Unannehmlichkeiten einen Preisnachlass gibt, hab statt der 44.50 Euro was das Trikot normal kostet, nur 35 Euro bezahlt.....sehr kulant.

Vielen Dank und Auf Wiedersehen.

 

Von der Sportgeschäft aus, bin ich gleich weiter wegen meinem Ring, doch der war noch nicht fertig so der Chef vom Schmuckgeschäft, ich solle um 17:15 Uhr wiederkommen, dann wäre er da.

Dann hab ich ja noch Zeit für Kaffee, hab den Kaffee, am Bugibba Square getrunken, der Laden hieß....sorry, den Namen hab ich vergessen.....irgendwas mit „......Mare“.

Kaffee bestellt,  war ein Kännchen also 3 4 Tassen, und dann fing es auch schon heftig in zu regnen, zwar nur kurz, aber heftig.

Hab mir Zeit gelassen, hab ja noch Urlaub, aber es war schon 17:15 Uhr und mein Ring soll ja jetzt da sein.

 

Hab dann der Bedienung gesagt, das ich zahlen möchte un d gespannt was das Kännchen Kaffee kosten würde, die Bedienung kam mit der Rechnung: 1.20 Euro!!!!

Für ein Kännchen Kaffee 1.20 Euro ist echt der Hammer, bei uns im Mainz würde da bestimmt 3 4 Euro bezahlen.

Ich hab bezahlt und bin gleich weiter zum Schmuckladen und siehe da, mein Ring war nun endlich da.

Die restlichen 15 Euro wurden bezahlt und das gute Stück war mir, vielen Dank und tschüss.

 

Es war 17:40 Uhr und ich hab mir einen Bus eingefangen und bin zurück zum Hotel gefahren.....alles Sachen, die ich für zu Hause haben wollte hab ich zusammen, am Freitag noch ein letzter Ausflug und dann heißt es schon mal langsam anfangen, die Koffer zupacken.

 

Im Hotel angekommen, es war schweinewarm, richtig drückend und schwül, da könnte was kommen......und ich sollte recht haben.

Nach dem duschen, ab zu Abendessen und dann wieder in mein zweites zu Hause „Frank's Tavern“.

Kaum dort gewesen fing es auch schon mit Geblitze am Himmel und in der Ferne war ein Donnern zuhören, es war gegen 21 Uhr, ich hab mir noch eine Flasche Wasser von Frank geben lassen und hab mich Richtung Hotel aufgemacht, unterwegs kamen mir noch Gil und Jerry entgegen, aber wir machen es kurz, denn es fing aufeinmal heftig an zu regnen, die beiden ab Richtung Frank und hab mich in eine Telefonzelle geflüchtet, zusammen mit zwei Katzen.....nein, keine zweibeinigen sondern Tiere.....ehrlich gesagt wären mir aber zweibeinige lieber gewesen. J

 

Ich dann weiter zum Hotel und dort angekommen, natürlich auch Nass geworden, aufs Zimmer und dann ging es auch schon Los.

Eines der heftigsten Gewitter was ich je erlebt habe, mit heftigsten Regenfällen und Windböen, das Wasser lief die Treppen am Pool wie ein Sturzbach herunter, einige Liegen machen sich selbstständig.....wirklich heftig.

 

Das ganze war am Freitag Morgen so gegen 4 Uhr zuende, geschlafen hab ich kaum, hatte dann noch Besuch von Mücken im Zimmer, die haben bestimmt nur Schutz vor dem Regen gesucht, aber mich geärgert, es gab 3 Tote Mücken.....eine klebt noch an der Wand, Sie konnte mein Blut nicht geniesen, die anderen sind ebenso Gefallen.

Was ein Glück war das Unwetter vorbei, die Mücken bekämpft, jetzt fand ich etwas Schlaf.   

 

 

 

Freitag, 02.10.2009, nach dem Frühstück noch etwas am Reisebericht geschraubt, damit er aktuell ist.

Der Morgen war wieder super, Sonne, blauer Himmel und ca.26°C warm, vom Unwetter war nix mehr zusehen außer ein paar Pfützen hier und da.

Wir hatten zum Glück nicht die ganze Wucht des Unwetters abbekommen, sondern nur die Randgebiete, Sizilien war da schon schlimmer dran.

Gegen 12:45 Uhr hab ich mich fertig gemacht, da ja um 13:15 Uhr mein Bus für die Tour zum Fort Rinella kommt.

Ich hab dann meinen Kram gepackt, Tasche mit Foto, Geld und Kippen, raus aus dem Zimmer, Tür zu.....Scheiße, mein Zimmerschlüssel?

Der lag natürlich seelenruhig im Zimmer. An der Rezeption habe ich bescheid gesagt, nein die Security braucht nicht zu kommen, habe soweit alles, melde mich dann später wenn ich zurück bin......trotzdem danke.

 

Es war dann soweit, 13:15 Uhr, und weit und breit nix vom Bus zusehen, dann endlich, es war 13:30 Uhr, wollte schon bei FTI anrufen, kam der Bus angefahren, als wolle er die Formel Eins gewinnen, „Hallo erstmal, etwas spät?“ seine Aussage war kurz und knapp: „ The Traffic“ ( der Verkehr )......naja mein Guter, dachte ich mir, dann muss man früher los fahren.

 

Und jetzt kam das, was ich befürchtet habe, mit quietschenden Reifen ging es los, noch so jedes Schlagloch wurde mitgenommen, als würde er eine Prämie bekommen......oder vielleicht hat er ja noch einen Nebenjob, als Schlaglochzähler?

Da es ja Freitag Mittag war, war natürlich auch Rushhour und von ca. 400.000 Maltesern waren ca. 350.000 mit dem Auto unterwegs.....die Zahlen hab ich von einem Busfahrer der Stadtbusse.

 

Hoffentlich schaffen wir das noch Rechtzeitig, den die Vorführungen im Fort Rinella fangen um 14 Uhr an und hatte jetzt 13:55 Uhr und waren in Paola.

Mit springen von einer Fahrspur zur anderen und drängeln, kamen wir dem Ziel näher, doch was war das, das Schild Fort Rinella zeigt nach links und er fährt geradeaus weiter und stehen plötzlich vor den Toren der Filmstudios mit den leeren Wassertanks, sehr gesprächig war der Fahrer leider nicht, aber als ich ihm sagte das er vorne am Schild nach links muss, zeigte er das erstemal auf dieser Fahrt eine Regung, „all right!“ sagte er verstimmt und fuhr links, nach 20 Meter wollte er wieder umdrehen, ich sagte ihm aber das er geradeaus muss und siehe da, nach nochmals 30 Metern standen wir vor dem Schild Fort Rinella, er bog gleich rechts rein und fuhr den Weg zum Fort hinunter, dann musste er scharf bremsen, sonst hätten wir im Verteidigungsgraben gelegen......na hoffentlich kommt der den Weg wieder zurück, es war 14:05 Uhr.

 

Ich schnell raus aus dem Bus und rein ins Fort, die Vorführungen gehen bis 16 Uhr, „Ich stehe dann oben und warte auf dich!“ sagt der Fahrer.......ich dachte mir „Hurra er kann ja doch sprechen!“

Als erstes bekamen wir ein paar Dinge zum Munitionstransport für 100 Tonnen Kanone erklärt, wie die Sache mit der Druckluft geht, dann bekamen wir eine DVD von 20 Minuten über  den Bau der Kanone, Bau des Forts, Transport der Kanone und weitere Informationen zu sehen.

Nach dem Film bekamen wir die verschiedenen Gewehre erklärt, und der Tourguide hat mit Teilen im Hof rumgeballert......verdammt Laut, wenn man nur 2 Meter davon wegsteht.

Er hat mit 8 Gewehren ca. 3 Mal geschossen, danach wäre jeder Sprengstoff Spürhund, der an mir geschnüffelt hätte, ausgerasstet......alles hat nach Pulver gestunken.( Bilder )

Beginn der Musketen Vorführung
Beginn der Musketen Vorführung
Die gezeigten Musketen und Gewehre
Die gezeigten Musketen und Gewehre
Man war das Laut und gestunken hat es auch
Man war das Laut und gestunken hat es auch

Nach der Ballerei, wurde uns die Nachrichtenübermittlung im Jahre 1877 gezeigt, Flaggensignale mit zwei und einer Flagge, Signale mit Spiegel und Signale mit Gewehr und Helm.

Danach ging es weiter zur 100 Tonnenkanone, auch wurde uns alles erklärt.......jedes Jahr am 5. Mai wird die Kanone abgefeuert, so der Tourguide. (Bilder )

Flaggensignale
Flaggensignale
Lichtsignal mit einem Spiegel
Lichtsignal mit einem Spiegel
Die 100 Tonnen Kanone
Die 100 Tonnen Kanone

Dann ging weiter zur Vorführung der „Infantriebohrmaschine“ dem Bajonett. ( Bild )

Bajonett Vorführung
Bajonett Vorführung

Es wurden verschiedene Stellungen.....nein nicht das war Ihr jetzt denkt.....für den Angriff und der Verteidigung gezeigt, alles mir lautem Geschrei, das Geschrei dient dazu, den Feind einzuschüchtern.

 

Wie führt man einen Säbel?

Wie fechtet man?

Das wurde im Anschluss demonstriert, der Tourguide und ein Kollege zeigten auch hier verschiedene Stellungen, FECHTstellungen, und dann die Bedeutung der verschiedenen Säbelarten und ihre Benutzung. ( Bild )

Fechtübungen
Fechtübungen

Danach ging es in das Innenleben des Forts, ich aber entdeckte zwei „Soldaten“ dabei wie sie Pulverpakete für die täglichen Salutschüsse zusammen bastelten. ( Bild )

Päckchen packen
Päckchen packen

Ich bin dann auch den anderen ins Innere des Fort gefolgt, wo die verschieden Uniformen, Unterkunftsarten, Ausrüstungen und alltägliche Gebrauchsgegestände gezeigt wurden. ( Bilder )

Schlafstätte
Schlafstätte
Verschiedene Gebrauchsgegenstände
Verschiedene Gebrauchsgegenstände

Das Ende der Tour war dann im Shop, da ich das Buch über Fort Rinella schon seit 2008 besitze, habe ich mir nix gekauft.

Ich hab noch ein Bilder gemacht und bin dann in Richtung Bus aufgebrochen, es war 16:10 Uhr.....die Verspätung von heute Mittag hab ich mir selbst rausgeholt.

Als ich aus dem Fort rauskam, musste ich feststellen, das es geregnet hatte, sehr komisch, im Fort war nix davon zusehen.

Am Bus angekommen, musste ich erstmal den Fahrer wecken, der Typ hat so fest geschlafen, das ich dreimal ans Fenster klopfen musste, bis er wach wurde.

Aus seinem Schlaf gerissen, lachte er kurz......lachen kann er also auch.....stieg ich ein und wir machen uns auf den Rückweg nach Bugibba, für die Strecke brauchten wir fast 1 Stunde......Rushhour in Malta ein Horror!!!

 

So wie die Hinfahrt als auch die Rückfahrt waren sehr ruhig, kein Wortwechsel......der Fahrer war schon ein komischer Kauz......vielleicht hatte er ja auch ein schwere Kindheit und durfte zu Hause nix sagen???

Zurück im Hotel, bin ich erst mal zur Rezeption, einmal Security bitte, um mein Zimmer aufzuschließen, das Mädel telefoniert kurz, alles klar, kannst hoch gehen die kommen gleich.

Also ich nach oben und 2 Minuten gewartet, dann wurde mir das Zimmer geöffnet, hab mich ganz lieb bedank und in mein Zimmer.

Doch wo war mein Schlüssel?

Ich hab überall gesucht, im Bad, alle Schubladen geöffnet, unter dem Bett geschaut, im Schrank, ja sogar im Kühlschrank, aber er war weg. Normal lege ich ihn immer auf den Fernseher, aber nix da, er war weg, wie vom Erdboden verschluckt.

 

Hab dann an der Rezeption angerufen und die Kleine, die mir die Security gerufen hat, hat gesagt, „Ja, dein Schlüssel ist hier, kannst ihn holen kommen!“

Oh man, mir viel mein Herz aus dem 4. OG in den Pool, ich runter zur Rezeption, die kleine Maus hat schon gelacht.....“Du hast mich veräppelt, jetzt hab ich Dich veräppelt!“

Ok Darling, sorry.

Wir haben beide gelacht und ich bin wieder zurück auf mein Zimmer.......was ein Tag.

 

 

 

 

 

Weiter geht’s im Teil 5