Der Malteser-Hilfsdienst

 

Gründung des Malteser-Hilfsdienstes

Nachdem Napoleon die Insel Malta eingenommen hatte, hielten sich auch die deutschen Besitztümer des Ordens nicht mehr lange, sie fielen der Säkularisation, der Überführung der Kirchengüter in Staatsbesitz, Anfang des 19. Jahrhunderts, zum Opfer.

 

Das Großpriorat Deutschland wurde aufgelöst. Schon bald erfolgte auch hier wieder eine Neugründung: 1859 entstand die 'Genossenschaft der Rheinisch-westfälischen Malteser-Devotionsritter', und 1867 der 'Verein schlesischer Malteser-Ritter'.

 

Beide schlossen sich als 'katholische Linie' an den Hauptorden an und haben sich 1993 zur 'Deutschen Assoziation des Ordens' vereinigt.

Der Malteser Orden ist ein religiöser Laienorden, der von einem auf Lebenszeit gewählten Großmeister mit Sitz in Rom regiert wird. Der Orden hat in nahezu 50 Ländern Niederlassungen, die fast ausschließlich Neugründungen der letzten 40 Jahre sind.

 

Der Orden ist ein Völkerrechtssubjekt und unterhält zur Erleichterung seiner humanitären Arbeit mit rund 90 Staaten diplomatische Beziehungen. Er unterhält ständige Vertretungen bei den internationalen Organisationen.

 

Auch heute noch übt der Orden überwiegend caritative Tätigkeit, z.B. Kranken- und Sozialpflege, aus und ist in Entwicklungsländern und Krisengebieten tätig.