Die maltesische Honigbiene

Die östlichste Cousine unserer Dunklen Biene

Apis mellifera ruttneri

 

Malta war in der alten Welt für seinen speziell gemischten und würzigen Honig sehr bekannt. Die Griechen benannten die Insel sogar zu Melite und die Römer zu Melita um.

Seit vielen Jahren war es die einzige Honigbienenart auf den maltesischen Inseln bis zur Einfuhr von Königinnen und verpackt Bienen die nach 1992 importiert wurden.

 

Dies geschah nach den Verwüstungen durch die Varroa-Milbe, die auf den Inseln in diesem Jahr gefunden wurde.

Es wird geschätzt, dass die etwa 4000 Kolonien, durch die Varroa-Milbe zu dieser Zeit, am Boden zerstört wurden.

 

Erst im Jahre 1997 wurde die Biene von Malta als eigenständige Rasse der Biene innerhalb der Westmediterranen Rassengruppe anerkannt und als Apis mellifera ruttneri bezeichnet.

 

Obwohl ihren nächsten Verwandten, der Sicula von Sizilien, und der Intermissa vom afrikanischen Festland sehr ähnlich, so unterscheidet sich die Ruttneri in einigen Eigenschaften signifikant: die Maltabiene hat kürzere Beine und Flügel, auch sind die Flügel schmaler.

 

Die Ruttneri hat ein noch breiteres Abdomen als Sicula, Intermissa oder Mellifera. Sie ist damit die "breiteste" aller Bienenrassen. Auch das Überhaar ist länger als das der Sicula und Intermissa. Somit ist, ähnlich wie bei der Sicula, auch auf Malta eine eigenständige Bienenrasse entstanden.

 

Der gute Honig wird der großen Anzahl an verschiedenen Blumen in Malta zugeschrieben. Der Honig ist eine Mischung der jahreszeitlichen Flora. Mehr als 1000 Blumensorten gibt es auf Malta.

 

Bienen können sich in einem Radius von 8 Kilometern um den Bienenstock aufhalten und dabei mehr als 200 Blumen besuchen, um genügend Nektar zu erfassen, um einen Tropfen Honig zu bilden.

 

Das Klima auf Malta dürfte noch härter als auf Sizilien sein, denn die Regenmengen sind niedriger als hier und vergleichbar mit denen von Nordafrika. Hinzu kommt das raue "Inselklima", die spärliche Vegetation und der oftmals vorherrschende Wüstenwind, der von der Sahara herüberzieht.

 

So verwundert es nicht, dass auch diese Biene eine typische, robuste Mittelmeerbiene darstellt, mit zwei Brutmaxima im Jahr, einer starken Schwarmneigung mit Hunderten von Weiselzellen, einer großen Abwehrbereitschaft gegenüber Wespen und der orientalischen Hornisse.

 

Die Honigbiene bewohnt die maltesischen Inseln bereits seit Jahrhunderten und ist dafür bekannt im Vergleich zu anderen Mittelmeerbienen sehr aktiv zu sein, obwohl sie kleiner ist.

 

Sie hat eine dunkle Farbe und anscheinend keine Gelbbände. Sie ist sehr beständig gegen Krankheiten. Abgesehen von dem einzigartigen Geschmack, soll der maltesische Honig heilende Eigenschaften, besonders bei Erkältungen und Husten haben.

 

 

Charakteristiken der maltesischen Honigbiene

Die maltesische Honigbiene ist in Größe, der dunkleren Farbe, den kürzere Beine und Flügel, im vergleich mit der nordafrikanischen Biene und der sizilianischen Biene, kleiner. Die Flügel sind auch viel schmaler. Von all den Bienenrassen es hat den breitesten Bauch und lange Haare auf dem Unterleib.

 

Diese Biene ist sehr an das Klima und die Umwelt der maltesischen Inseln angepasst. Die Eiablage der Königin ist konstant an die Klimaschwankungen angepasst, so dass vor dem Sommer und Winter die Königin die Zahl der gelegten Eier senkt und sie speichert zusätzlichen Honig in den Brutraum.

 

Obwohl es eine Tendenz zu sehr defensiv und manchmal aggressive geht, kann eine gefügige Honigbiene gezüchtet werden.

Es ist auch eine sehr produktive Biene, wie die Beobachtung zeigt, arbeitet sie an starken windigen Tagen und bei heißem Wetter.

 

Im Sommer, wenn die Temperaturen über 40 ° C steigen können, neigen die Biene dazu früh am Morgen zu Arbeit und am Nachmittag bis zum Sonnenuntergang, in der Mitte des Tages legen sie eine kurze Pause ein.

 

Es speichert immer genug Honig für den Winter und manchmal gibt es keine Notwendigkeit, die Bienen Kolonien mit Süßigkeiten oder Zuckersirup im Winter zu ergänzen.

 

Diese Art der Biene hat eine Tendenz zu schwärmen und, wenn sie dauernd gestört wird den Bienenstock weiter ziehen. Durch eine große eine Menge an Königinnenzellen hat eine Kolonie manchmal mehr als ein Schwarm.

 

Die maltesische Biene ist manchmal bei schlechtem Wetter aggressiv und verteidigt den Bienenstock sehr gut gegen andere Schädlinge.

 

Manchmal sind Wespennester in der Nähe der Bienenstöcke, in ein paar Metern Entfernung, wobei keinerlei Probleme mit den Bienen zuerkennen sind. Fremdkörper werden beim reinigen des Bienenstocks sofort entfernt.

 

Imkerei in Malta hat eine lange Geschichte. Die Griechen nannten die Insel Melite (Μελίτη), die von dem griechischen Wort meli (μέλι), dass Honig bedeutet ableitet. Dieser Name wurde auch unter den Römern genutzt und wurde während der arabischen Herrschaft auf Malta geändert.

 

Eine Unterart der Honigbiene (Apis Mellifera Ruttneri) auf den maltesischen Inseln ist endemisch. Das war schon immer in die wilde und manchmal finden kann immer noch gefunden,

 

Diese waren schon immer von Natur aus wild, man kann sie immer noch finden, obwohl sie jetzt eher selten sind, wegen Krankheiten zu finden sind.

Während der vielen Siedler, die die Inseln beherrschten, galt Honig aus Malta als Delikatesse und wurde auch als Exportprodukt der Insel verwendet.

 

Es gilt als überliefert, dass die Phönizier die Domestizierung der Bienenzucht in Imkereien und Tonkrügen eingeführt haben und somit einige punische Imkereien geblieben sind.

 

Mit der Ruttneri wurde ein weiteres Bindeglied innerhalb der Dunklen Westmediterranen Rassengruppe gefunden. Benannt wurde die Rasse nach Prof. Dr. Friedrich Ruttner, der mit seinen Arbeiten so viel zum Verständnis der Entstehung und Entdeckung der Rassen der Honigbiene beigetragen hat.

 

 

 

 

 

 

 

Eine Website speziell für die Maltesische Biene finden Ihr hier: http://www.maltesebeekeeper.com .

 

 

 

 

Quelle der Bilder: www.maltesebeekeeper.com