Air Malta……Willkommen an Bord

 

 

Air Malta………Merħba abbord

 

Lehnen Sie sich zurück, genießen Sie Ihren Flug mit Air Malta und freuen Sie sich auf die maltesischen Inseln.

 

 

Willkommen in Malta!

 

GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK

 

Air Malta wurde am 21. März 1973 durch einen Beschluss des maltesischen Repräsentantenhauses gegründet und am 30. März 1973 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung in das Handelsregister eingetragen. Am Tag zuvor hatte der Premierminister in seiner Eigenschaft als Minister für die zivile Luftfahrt der Gesellschaft eine zehnjährige Flugverkehrslizenz erteilt - unter der Bedingung, dass Mehrheitsbesitz und Geschäftsführung der Fluglinie für alle Zeit in maltesischer Hand zu bleiben haben. Geschäftsführer und Gesellschafter können also nur Maltas Regierung und Maltas Bürger werden, außerdem Gesellschaften, die sich unter maltesischer Kontrolle befinden.

 

Der satzungsgemäße Hauptzweck von Air Malta besteht im Aufbau, in der Förderung, der Entwicklung und der Durchführung von Lufttransportdienstleistungen von und nach Malta. Mit der im öffentlichen Interesse liegenden Personen-, Fracht- und Postbeförderung steht Air Malta unter Aufsicht der Maltesischen Zivilluftfahrtbehörde, die der Gesellschaft ein JAR-OPS-1-Zertifikat für Luftfahrtunternehmen verliehen hat. Das bedeutet, der Sicherheitsstandard gleicht dem anderer europäischer Fluglinien, die nach denselben Maßstäben beaufsichtigt werden.

 

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Der Flugbetrieb wurde am 1. April 1974 zunächst mit zwei von Pakistan International Airlines (PIA) im Wet-Leasing gemieteten Boeing 720BS aufgenommen, mit Linienflügen nach London, Birmingham, Manchester, Rom, Frankfurt, Paris und Tripolis. Heute werden etwa 50 Ziele in Europa, Nordafrika und im östlichen Mittelmeerraum angeflogen.

 

Die Flotte von Air Malta besteht derzeit aus Flugzeugen der Typen Airbus A320, Airbus A319 und Boeing 737-300.

 

Ein Meilenstein in der Geschichte von Air Malta war der 30. März 1982: Nach Monaten intensiver Begutachtung unterschiedlicher Flugzeugtypen verschiedener Hersteller schloss die unter maltesischer Flagge fliegende Gesellschaft einen Vertrag mit der Boeing Commercial Airplane Group über den Erwerb von drei neuen B737-200 Advanced. Die Maschinen wurden im März 1983 pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum an die Fluggesellschaft ausgeliefert. Diese ersten neu erworbenen Flugzeuge entwickelten sich schon bald zum Rückgrat der Air Malta Flotte.

 

Für Air Malta gilt der Grundsatz der größtmöglichen Nutzung eines Flugzeugs. Innerhalb von sechs Monaten nach Auslieferung der ersten drei B737 stellte Air Malta einen Weltrekord in der Auslastung dieses Flugzeugtyps auf: 14,9 Stunden pro Tag und Flugzeug im September 1983. Und im ersten Dienstjahr der A320 erreichte die Airline auch für diesen Flugzeugtypen weltweit mit die höchsten Auslastungsziffern.

 

 

Im August 1986 kaufte Air Malta zwei weitere B737-200A, die im Juli 1987 ausgeliefert wurden. Der Erwerb wurde durch einen 40 Mio. US-Dollar-Kredit eines Konsortiums von zehn internationalen Banken finanziert. Es war die erste internationale Finanzierung für einen maltesischen Darlehensnehmer. Das unter Führung der Chase Investment Bank vergebene Darlehen wurde vom Konsortium überzeichnet, was die Verantwortlichen von Air Malta mit besonderem Stolz erfüllte.

 

Zu Beginn des Jahres 1987 schloss Air Malta zwei weitere Verträge: einen über  den Erwerb eines Airbus A320-200, der im August 1990 geliefert wurde, und einen über die sechste B737-200A, die im März 1988 zur Flotte stieß. Noch im gleichen Jahr verkaufte die Fluggesellschaft zwei B720B, womit nur noch eine in der Flotte verblieb.

 

Im März 1989 nahm Air Malta eine Option für einen zweiten A320-200 wahr, der im März 1992 ausgeliefert wurde. Im Monat darauf wurden drei neue Boeing 737, nunmehr aus der die 300er-Serie, zur Auslieferung im März, April und Mai 1993 bestellt. Die letzte verbliebene B720B wurde am Ende des Jahres 1989 aus der Flotte entfernt.

 

 

Im Oktober 1992 erwarb Air Malta im Wet-Leasing eine British Aerospace Advanced Turboprop-Maschine, mit der die Zahl der Flüge zu benachbarten Zielen erhöht wurde. Die erste Aufgabe der Maschine war die Aufnahme von Diensten nach Catania, Tunis und Monastir, außerdem die Beibehaltung von Palermo als Ganzjahresziel. Die ATP wurde für 18 Monate geleast.

 

Im Januar 1994 bestellte Air Malta von Avro International Aerospace vier RJ70 Avroliner zur Auslieferung zwischen September 1994 und März 1995. Es handelte sich um ein Kopplungsgeschäft, bei dem vier Air Malta Boeing 737-200A eingetauscht wurden.

 

Air Malta war aktiv in die Planungen des am 8. Februar 1992 offiziell eröffneten neuen Air Terminals am Malta International Airport eingebunden.

 

Zu Beginn des Jahres 1993 beschloss Air Malta, in den strategischen Überlegungen dem Frachtverkehr größere Aufmerksamkeit zu widmen. Der Anteil der Luftfracht am Umsatz der Fluggesellschaft sollte vergrößert werden. Man entwickelte die Firma „CargoSystems“, mit einem Leistungsspektrum, das von Drittabfertigung über Lagerhaltung, Marketing und Bordkurierdienste bis hin zu eigenen  Linienfrachtdiensten reicht: ein vollkommen neues Konzept für die Fluglinie.

 

Air Malta konnte für seine erweiterten Frachtdienste das alte Passagierterminal von Luqa erwerben, das nach der Verlagerung der gesamten Passagierabfertigung in den neuen Malta International Airport Terminal freigeworden war. Um modernen Frachtflugansprüchen gerecht zu werden, wurde das Gebäudeinnere generalüberholt. Die offizielle Einweihung des Air Malta CargoSystems and Transshipment Centre fand am 19. Januar 1994 statt.

 

Im Geschäftsjahr August 2002 - Juli 2003 beförderte Air Malta auf Linien- und Charterflügen insgesamt 1,6 Millionen Passagiere.

 

Air Maltas aktueller Aufsichtsratsvorsitzender ist Lawrence Zammit. Weitere Aufsichtsratsmitglieder sind Paul Bonello, Joseph Fenech Conti, Eucharist Mizzi, Noel Radmilli und Michael Soler. Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender ist Joe Cappello.

 

Mr. Joe Cappello – Air Malta Chief Executive ( rechts ) zusammen mit Mr. Jens Heithecker – Executive Director of IFA.
Mr. Joe Cappello – Air Malta Chief Executive ( rechts ) zusammen mit Mr. Jens Heithecker – Executive Director of IFA.

Praktisch von Beginn an war die Fluglinie bestrebt, ihre Geschäftsfelder und Aktivitäten aufzufächern. Zur Air Malta Gruppe gehören eine Reihe von Tochtergesellschaften, die den Betrieb der Muttergesellschaft ergänzen.

Der erste Schritt zur Ausweitung war die Gründung einer britischen Reiseveranstaltungsgesellschaft im Alleinbesitz, gefolgt von zunehmendem Engagement im Unterkunftssektor. Man erwarb und errichtete Hotels, ein Touristendorf und Anlagen für Selbstversorger.

 

Holiday Malta ist die Reiseveranstaltungs-Tochtergesellschaft mit Sitz in London. Als größter auf Malta spezialisierter Reiseveranstalter in Großbritannien und Irland stellt die Gesellschaft - ebenso wie Air Malta Holidays in Skandinavien, Deutschland, Russland, Sizilien und Griechenland - ein ganzjähriges, reichhaltiges Programm von Inklusivurlauben nach Malta, Gozo, Comino und Sizilien zusammen.

 

Holiday Malta ist außerdem ein führender Veranstalter von Incentive- und Gruppenreisen. Die Fluglinie hat außerdem einen Anteil an Middlesea Insurance, einer staatlichen Versicherungsgesellschaft.

 

Im September 1995 gab Air Malta die Gründung der unternehmenseigenen Versicherungsgesellschaft Shield Insurance Company (Guernsey) Ltd. bekannt. Diese Gesellschaft, die von Guernsey aus operiert, wurde vor allem zur Rückversicherung von Air Maltas Luftfahrtversicherungspolicen gegründet. Gleichzeitig gründete die Gesellschaft die Osprey Insurance Brokers Ltd., die sich hauptsächlich um den Versicherungsbedarf der Unternehmensgruppe kümmert, aber auch eine Anzahl von unternehmensfremden Kunden betreut. Osprey betreibt alle Sparten des Geschäfts; das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Luftfahrtversicherung. Die Kombination von Osprey und Shield hat sich als effizientes Werkzeug für das Risikomanagement der Gesellschaft erwiesen.

 

Im Dezember 1997 stimmte das Repräsentantenhaus einstimmig einer Satzungsänderung zu. Air Malta wurde dadurch zur Air Malta p.l.c.; gleichzeitig wurde das genehmigte Gesellschaftskapital von Lm 5 Mio. auf Lm 35 Mio. erhöht.

 

Am 13. November 1997 verlieh der Generaldirektor des französischen Luftfahrtamtes Air Malta das JAR-145-Zertifikat, nachdem  die vereinigten europäischen Luftfahrtbehörden die französische Behörde damit beauftragt hatten, die technischen Anlagen und die Verfahrensweisen der Fluglinie zu überprüfen.

 

Eine weitere Überprüfung, nämlich die der Flugzeugwartung, wurde von der Maltesischen Behörde durchgeführt. Nach deren Abschluss verlieh am 20. August 2001 auch die Maltesische Zivilluftfahrtbehörde Air Malta das JAR-145-Zertifikat. Diese Auszeichnung spiegelt den international anerkannten Standard der Flugzeugwartung bei Air Malta wider.

 

Im Juni 2002 gründeten Air Malta und die Lufthansa Technik AG ein Joint Venture, in dessen Umsetzung die Lufthansa Technik Malta seit Januar 2003 C-Checks an der gesamten Boeing 737- und Airbus A320-Flotte für die Deutsche Lufthansa, Air Malta und andere Gesellschaften durchführt.

 

Einen Monat später schloss Air Malta mit der International Lease Finance Corporation, mit Airbus Industries und mit CFM International einen Vertrag über mehrere Millionen Dollar zur Erneuerung der Flotte in den nächsten viereinhalb Jahren. Zwei Hauptbestandteile des Vertrages sind das Verkaufen und Zurückleasen (sale and lease back) der eigenen beiden A320-200 und der drei B737-300 sowie das Leasing von zwölf neuen Flugzeugen der A320-Familie mit CFM-Triebwerken für einen Zeitraum von je zwölf Jahren. Leasinggeber ist die ILFC, eine große amerikanische Flugzeugleasinggesellschaft.

 

Der erste neue Airbus A320 mit der Kennzeichnung 9H-AEF wurde am Mittwoch, dem 7. Januar 2004 in Air Maltas Flotte aufgenommen. Das Flugzeug mit 168 Sitzplätzen und dem Namen 'Valetta' unternahm seinen ersten Flug am 8. Januar nach Manchester. Das zweite neue Flugzeug, ein Airbus A319 mit der Kennzeichnung 9H-AEG und dem Namen 'Mdina', kam am 4. Februar 2004 dazu. Damit führt Air Malta zum ersten Mal einen in Malta registrierten Airbus A319 in seiner Flotte. Die Flottenerneuerung läuft nach Plan; am 8. Februar 2005 hat die Fluglinie ihr achtes neues Flugzeug erhalten. Bis zum Jahr 2008 wird das Durchschnittsalter der Flotte nur noch 2,7 Jahre betragen.

 

Nach dem Beitritt Maltas zur Europäischen Union im Mai 2004 eröffneten sich für Air Malta neue Möglichkeiten. Die Fluglinie zögerte nicht lange und startete innereuropäische Flüge zwischen Catania und London Gatwick. Air Malta nutzte auch die neue Möglichkeit, Niederlassungen im Vereinigten Königreich gründen zu können, und begann außerdem mit der Durchführung von Charterflügen zu einer Vielzahl von Urlaubszielen in Europa.

 

Im März 2004 startete Air Malta ein eigenes „Low Cost“ Konzept zwischen Malta und London Stanstead mit der Bezeichnung Fare 4U. Im Sommer 2005 weitete Air Malta diesen Dienst nach Köln-Bonn aus.

 

Im Juli 2004 gab Air Malta die Verleihung der ISO 9001-2000 Zertifizierung für den Bodenabfertigungsdienst von Flugzeugen durch Moody International Certification Ltd. bekannt. Air Malta ist der wichtigste Bodenabfertigungsdienst am Malta International Airport mit einem großen Angebot an Leistungen, wie  Passagierabfertigung, Gepäck- und Frachtverladung und Flugzeugreinigung.

 

Wie alle Fluglinien weltweit sah sich Air Malta in den vergangenen Jahren durch den Rückgang der Durchschnittserlöse, durch abgeschwächtes Passagierwachstum, durch stark ansteigende Kosten und durch die Verringerung seiner Barreserven großen wirtschaftlichen Problemen ausgesetzt. Hinzu kamen dynamische Strukturveränderungen in der Branche bei  einem immer schärfer werdenden Wettbewerb.

 

Angesichts dessen haben die Anteilseigner von Air Malta die Gesellschaft aufgefordert, Pläne zur Abmilderung der Folgen auszuarbeiten und eine tragfähige finanzielle Grundlage zur Rettung der Gesellschaft bereitzustellen. Zu den daraufhin beschlossenen Maßnahmen gehörten die Reduzierung der Ausgaben und die Optimierung der Ertragsströme. Diese Maßnahmen sollten die negativen Faktoren entschärfen und ein langfristiges Überleben der Gesellschaft sichern.

 

Im Mai 2004 besiegelte Air Malta ein weitreichendes 'Rettungsplan'-Abkommen mit den vier Gewerkschaften, die die Angestellten der Fluglinie repräsentieren. Dieses epochale Abkommen verdeutlichte den gegenseitigen Willen und die Bereitschaft aller Parteien, zur Lösung der schwierigen finanziellen Situation der Gesellschaft beizutragen und die Grundlage dafür zu schaffen, dass die Gesellschaft auch in Zukunft eine bedeutende Rolle in der Wirtschaft Maltas spielen kann.

 

Das auf drei Jahre angelegte Abkommen ebnete den Weg für einen Umstrukturierungsprozess, ohne dass die Gesellschaft betriebsbedingte Kündigungen aussprechen musste. Air Malta und die Gewerkschaften vereinbarten außerdem -neben anderen Punkten - ein weitreichendes Kostensenkungsprogramm, die Gründung eines Betriebsrates, einen Lohnstopp während der Laufzeit des Abkommens und Veränderungen bei der restriktiven Arbeit.

 

Schon bald nach der Unterzeichnung des Abkommens begann Air Malta mit der organisatorischen und betrieblichen Umsetzung seines Umstrukturierungsplans. Dieser derzeit noch laufende Plan soll die Aktivitäten der Fluglinie im Hinblick auf die heutigen Realitäten rationalisieren. Außerdem läuft ein Prozess zur Ausgliederung der nicht zum Kerngeschäft zählenden Betriebe.

 

Der umstrukturierte Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden, einem geschäftsführenden Vorstandsmitglied und acht weiteren Vorstandsmitgliedern. Die Fluglinie modifiziert daneben ihre Informations- und Kommunikationstechnik- (ICT-) Systeme mit dem Ziel, der Kundschaft verbesserte Dienstleistungen anbieten zu können, bei gleichzeitiger Kürzung der Verwaltungs- und Verteilungskosten.

 

Zu den derzeit laufenden Projekten zählen elektronische Buchung, neue Online-Buchungsmöglichkeiten und Revenue-Management.

 

Air Malta ist auch weiterhin vor allem ein Lufttransportunternehmen, hat jedoch über all die Jahre in Märkte investiert, die zu einer Vermehrung von Maltas Touristenaufkommen beitragen soll.

 

Die Fluglinie bleibt der Anbieter mit der umfangreichsten Auswahl von Reisemöglichkeiten nach Malta. Keine andere Fluglinie, die Malta anfliegt, ist der maltesischen Gemeinschaft und der maltesischen Wirtschaft auf gleiche Weise verpflichtet wie Air Malta.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Bilder Quelle: www.airmalta.com