Archäologie

Schon allein die Anzahl an archäologischen Stätten hebt die Geschichte der Inseln von anderen Zielen im Mittelmeerraum ab.

 

Hier finden Sie Megalithmonumente, Dolmen aus der Bronzezeit, punische Grabstätten, Reste von römischen Villen und Spuren der Urmenschen, die bis heute nicht gedeutet werden konnten, wie zum Beispiel die mysteriösen ‘Wagen’ Spuren. Für drei Jahrtausende, von etwa 5200 v. Chr., war die Inselgruppe die Heimstätte einer einzigartigen, tempelbauenden Kultur.

Die Tempel von Malta und Gozo werden als die ältesten, freistehenden Gebäude der Menschheit angesehen. Etwas ganz Besonderes, selbst für Malta, ist das Hypogeum – ein unterirdisches Labyrinth von Räumen, die wahrscheinlich zu Bestattungen und als Tempel genutzt wurden.  Die Tempelstätten der Inseln sind im Weltkulturerbe von der UNESCO aufgenommen und für Besucher geöffnet.

Ein idealer Anfang für einen Besuch ist das Nationalmuseum für Archäologie in Valletta oder das Hypogeum selbst.

 

Wussten Sie das?

 

Alle Tempel haben den gleichen Grundriss.

Ein Korridor führt unterhalb des riesigen Trilithen – Tors ( ein aus zwei senkrechten Blöcken und einem Sturz bestehender Torbogen ) durch nierenförmige Räume zur Altareinfriedung.

 

Bis zu 20 Tonnen schwere Megalithen bilden die äußeren Schutzmauern.

 

Die Leistung der Tempelbauer ist, da sie nur Werkzeuge aus Feuerstein und dem harten Gesteinsglas Obsidian kannten, bewundernswert.

Zudem handelt es sich um eine vollkommen eigenständige Architektur – weltweit gibt es keine Parallelen.

Wahrscheinlich dienten als Transportmittel einfache Steinkugeln und zum Aufrichten der Riesenblöcke primitive Hebel.

Angesichts der wenigen beteiligten Menschen muss insbesondere das Aufrichten ein enormer Kraftakt gewesen sein.

 

 

 

 

 

Quelle:  visitmalta.com