Paläste auf Malta

Inqusitorenpalast

Im einzigen in Europa noch erhaltenen Inquisitorenpalast können u.a. die Gefängniszellen und der Gerichtssaal besichtigt werden, wo eine niedrige Tür die Angeklagten zwang, dem Inquisitor in demütiger Haltung entgegenzutreten.

Nebenan lagen die Wohnräume der Inquisitoren.

Öffnungszeiten: Mo - So 08.15 bis 16.30 , in den Sommermonaten nur bis 13.30 Uhr

Messina Palace

Der Messina-Palast (St. Christopher Street 141/141a) in Valletta wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts von Fra Pietro La Rocca, Prior von San Stefano, erbaut und war Teil eines großen, prachtvollen Palastes, der "Casa Rocca Grande" genannt wurde.

Das Gebäude hatte zwei Eingänge im Stil des Großmeisterpalastes.

Im Jahre 1598 wurde Fra Pietro La Rocca zum Admiral des Ordens ernannt und später als Bailli von San Stefano eingesetzt. Nach dem Tode von Bailli La Rocca ging das Haus auf die italienische Landsmannschaft über und wurde von da an von vielen ihrer wichtigen Würdenträger bewohnt.

Fra Francesco Saccano, Prior von Santo Stefano, wohnte hier im Jahre 1614, und Comm. Fra Gio. Batta Macedonio im Jahre 1643. Dann wurde es an Fra Carlo Gattola, Prior von Capua, vermietet, der 1681 zum Admiral ernannt wurde und der 1684 im Alter von 80 Jahren im Konvent verstarb.

Anschließend bewohnte Fra Carlo Spinelli, Bailli von Armenien und 1687 Generalkapitän der Galeeren, das Haus, gefolgt von Fra Mario Bichi und nach dessen Tod von Bailli Vincenzo Caravita, der 1709 Admiral des Ordens war.

 

1722 befindet sich das Haus im Besitz von Bailli Fra Pietro Platamone, der 1723 Leutnant des Admirals war und dem Comm. Fra Francesco Pappalettere (1745 Admiral) folgte, nach dessen Tod im Jahre 1757 es bis 1767 von Comm. Fra Giuseppe Provana da Colegno bewohnt wurde.

 

Der nächste Hausherr war Comm. Fra Massimiliano Buzzacarini Gonzaga, der es 1773 auf Lebenszeit mietete. Im Jahre 1783 wurde das Haus an Comm.Fra Galgano Scozzini, 1785 an Comm. Fra Francesco Mazzei und 1791 an Comm.

Fra Michel'Angelo Arezzo vermietet, der im gleichen Jahr wieder auszog, als das Haus von Comm. Fra Michele Benedetto Grimaldi übernommen wurde. Der Schätzwert von Casa Rocca Grande betrug im Jahre 1685 Sc.4478 (was heute etwa Lm370 entspricht).

 

In einem Beschluß der italienischen Landsmannschaft, der am 16. Juli 1783 vom Rat bestätigt wurde vereinbarte man, den Mietwert der Häuser im Besitz der italienischen Landsmannschaft neu festzusetzen; dabei wurden als Miete für das hier besprochene Haus von den zu diesem Zweck eingesetzten Kommissionsmitgliedern Sc.360 pro Jahr bestimmt.

 

Comm. Fra Francesco Mazzei, der Mieter zum damaligen Zeitpunkt, hielt diesen Betrag für übertrieben, zumal wenige Jahre vorher die Miete für dasselbe Haus auf Sc.135 geschätzt worden war.

 

Mazzei legte Einspruch beim Rat ein, der nach der Ernennung von Gutachtern am 3. Juni 1786 die Miete auf Sc.240 senkte.

Die Regierung der Französischen Republik verkaufte diesen Palast am 14. Fructidor im Jahre 6 der Republik (d.h. am 21. August 1798) an Citoyen (den Grafen) Francesco Sant. Es ist nicht genau bekannt, wann die "Casa Rocca Grande" in zwei Häuser, nämlich den "Palazzo Messina" (St. Christopher Street 141) und den "Palazzo Marina" (St. Christopher Street 143) geteilt wurde.

 

Muirs "Malta Almanac" nach wohnte zwischen 1845 und 1863 Nicholas de Ataliottis, Kaufmann und Vertreter der "Anglo-Grecian Insurance Co." im Haus Nr. 141. 

 

Der kalabresische Kaufmann aus Bagnara Graf Rosario Messina (1796-1875), der sich auf Malta niedergelassen hatte, residierte ab 1864 zusammen mit seiner Frau, Maria de Ataliottis und ihren fünf Kindern in diesem Haus. Man nimmt an, dass es seitdem "Palazzo Messina" genannt wurde.

 

Das in Marmor eingelassene Wappen der Familie Messina ist heute noch an markanter Stelle im Hauptsaal des Palastes zu sehen.

Es wäre noch von Interesse zu erwähnen, dass nach A.V. Laferla (Autor des Buches "British Malta") die Brigantine, welche 1860 die von Sizilien vertriebenen Jesuiten nach Malta brachte, Eigentum des Grafen Rosario Messina war.

  

Nachdem er 1875 verstorben war, ging das Haus an den Grafen Dr. Giovanni Messina, welcher 1894-1911 Präsident der Handelskammer von Malta war. Er und sein Bruder Francesco (beide waren Rechtsanwälte) leiteten ihre eigene Bank "Messina & Sons, Bankers" vom Messina-Palast aus. Auch als sie schon verheiratet waren, wohnten sie immer noch dort.

 

Als Graf Giovanni Messina 1911 verstarb, ging der Messina-Palast an seine Tochter Maria und die Kinder seiner Schwestern Giuseppina und Concettina. Im Jahre 1932 wurde das Haus von der Adligen Liliana Stilon Depiro erworben. Zu dieser Zeit war es immer noch Wohnsitz der Frau des Grafen Francesco Messina, Gräfin Lucia Messina geb. Bentivoglio, die den Nießbrauch des Palastes hatte.

Als Gräfin Lucia Messina 1947 in Rom verstarb, wurde der Messina-Palast von der maltesischen Regierung beschlagnahmt, diente dann zuerst als Schulamt und später als Kultusministerium.

Im Jahre 1975 wurde der Palast an den Deutsch-Maltesischen Zirkel vermietet, bis dieser das Haus 1989 mit finanzieller Unterstützung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland von den Erben der Adligen Liliana Stilon DePiro erwarb.

 

Heute finden im Messina-Palast die Veranstaltungen des Deutsch-Maltesischen Zirkels statt, und dort ist auch die Verwaltung des Zirkels untergebracht. Obwohl einige Räume, die früher einmal zu dem Palast gehörten, im Laufe der Zeit an Dritte verlorengegangen sind, hat der Messina-Palast nichts von seiner Großartigkeit eingebüßt.

 

Das elegante Treppenhaus, der Innenhof mit Arkaden, der mit handgemalten Fresken in frischen Farben verzierte Hauptsaal, die Privatkapelle mit ihrem Marmoraltar, die typisch maltesische Wendeltreppe (il-garigor), die zum Dach und ins Kellergewölbe führt, und nicht zuletzt ein in den Felsen gehauener Tunnel unter diesem Gewölbe seien in diesem Zusammenhang als Beispiele erwähnt.

St. Christopher Street in Valletta hieß ursprünglich "Strada della Fontana", denn als bei der Enstehung Vallettas eine Zisterne angelegt wurde, entdeckte man dort in der Nähe eine Süßwasserquelle.

 

Die Regierung der Französischen Republik benannte die Straße in "Rue des Droits de l'Homme" um. In der britischen Ära wurde die Straße "Strada San Cristoforo" genannt.

 

 

Großmeisterpalast

Der Großmeisterpalast (englisch: Grandmaster's Palace), von den Maltesern nur il-Palazz (deutsch: der Palast) genannt, ist ein im 16. Jahrhundert errichteter Palast in der maltesischen Hauptstadt Valletta.

 

Das Gebäude, das den größten Profanbau der Stadt darstellt, diente im Laufe der Jahrhunderte den unterschiedlichen Machthabern des Inselarchipels als Amtssitz.

  

Heute ist der teilweise öffentlich zugängliche Großmeisterpalast eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Maltas.

Wenn im Palast jedoch offizielle Staatsempfänge stattfinden, wird das Gebäude für Besucher gesperrt.

Einer der hölzernen Eckerker am Palast
Einer der hölzernen Eckerker am Palast

Lage im Stadtgebiet

Gelegen im Zentrum der zu einer Festung ausgebauten flächenmäßig kleinsten Kapitale eines EU-Staates besitzt der Großmeisterpalast, bedingt durch die Ausrichtung der Stadt, eine Nord-, eine Süd-, eine West- und eine Ostecke. Er nimmt im rechtwinklig verlaufenden Straßennetz einen gesamten Block ein.

 

An seiner Nordostseite verläuft die Triq L’-Arcisqof (Archbishop Street) und an der Südostseite die Triq Il-Merkanti (Merchants Street).

 

An der Nordwestseite liegt der Palace Square, der von der durchlaufenden Triq Ir-Repubblika (Republic Street) gebildet wird und an der Südwestseite die Triq It-Teatru L-Antik (Old Theatre Street), die jedoch auf der halben Breite des Straßenblockes, den der Palast einnimmt, den Republic Square bildet, der auch mit der Republic Street in Verbindung steht.

 

Geschichte

Nachdem der Malteserorden in der Ersten Großen Maltesischen Belagerung die Expansion des Osmanischen Reiches zumindest verlangsamt und das 40.000 Mann starke türkische Heer unerwarteterweise, nach über dreimonatigen Kämpfen, vom Archipel vertrieben hatte, wuchs die Machtfülle des Ordens und sein Einfluss im Mittelmeerraum.

 

Die europäischen Adelshäuser achteten und schätzten die Ritter nach dem Sieg über den gemeinsamen Feind und erkannten die strategisch günstige Lage Maltas, die ein erneutes Vordringen der Osmanen zur See unterband.

 

Aus diesem Grunde gewährten sie dem Orden massive finanzielle Unterstützungen, was diesem erlaubte, sich mit immer größerem Prunk zu umgeben.

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten an einer neuen festungsartigen Hauptstadt, die nach dem bei der türkischen Belagerung, siegreichen Großmeister, Jean de la Vallette, Valletta genannt wurde, erwarb der Orden ein 1569 in deren Mauern errichtetes Holzgebäude und begann im Jahre 1571 mit dem Bau eines neuen Haupthauses für die Großmeister.

 

Die bautechnische Leitung übernahm der aus Malta stammende Architekt Gerolamo Cassar, der schon als Assistent und Nachfolger Francesco Laparellis für die Ausführung des Gesamtplanes zur Gestaltung der Hauptstadt verantwortlich gewesen war.

  

Der Bau gestaltete sich schwierig und war eine logistische Herausforderung. Da sämtliche Räume Holzdecken erhielten, Holz aber ein auf Malta äußerst rarer Rohstoff war und ist, musste es vom europäischen Festland eingeführt werden.

1575 konnte die Gesamtkonstruktion abgeschlossen werden.

In den Folgejahren erfuhr der Palast einige kleinere bauliche Veränderungen, die sich aber nicht wesentlich auf sein äußeres Erscheinungsbild auswirkten. In den 1720er Jahren wurden die zuvor kargen Flure und Korridore vom italienischen Maler Nicolau Nasoni (* 1691; † 1773) aus Siena künstlerisch ausgeschmückt.

 

Von 1575 bis 1798 residierten insgesamt 21 Großmeister des Malteserordens in dem Gebäude, bevor die Inseln im Zuge der Ägyptischen Expedition widerstandslos von den Truppen Napoléon Bonapartes okkupiert wurden und der Orden nach Petersburg auswich (siehe auch Ferdinand von Hompesch zu Bolheim, letzter Großmeister auf Malta).

 

Die französischen Soldaten plünderten und beschädigten den Großmeisterpalast.

 

Die Schäden wurden jedoch zwei Jahre darauf von den Briten behoben, nachdem diese Malta nach kurzer Seeblockade besetzt und wenig später als Kronkolonie etabliert hatten.

Fortan diente der Palast 128 Jahre lang den für die Inseln zuständigen britischen Gouverneuren als Amtssitz. Einer von ihnen, der von 1858 bis 1864 regierende Sir John Gaspard la Marchand ließ die Flure im Obergeschoss des Palastes mit Marmor auslegen.

 

1921 trat in einem der Räume das erste maltesische Parlament zusammen und seit 1976 ist der Palast auch der Amtssitz des Staatspräsidenten der 1964 in die Unabhängigkeit entlassenen Republik Malta.

 

Im Jahre 1980 wurde der Großmeisterpalast als Bestandteil des Gesamtensembles Valletta in die Kategorie Weltkulturerbe der UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Beschreibung

Der Großmeisterpalast besitzt einen rechteckigen Grundriss und ist 97 Meter lang und 83 Meter breit. Damit ist er das flächenmäßig größte Gebäude Vallettas. Er wurde aus heimischem Kalkstein errichtet.

  

Dieser ist der einzige Bodenschatz Maltas und wird noch heute für viele Neubauten verwendet. Äußerlich ist der zweistöckige Palast äußerst schlicht gehalten und spiegelt die übliche architektonische Strenge des 16. Jahrhunderts wieder.

 

Von kleinen Verzierungen abgesehen, sind die hölzernen Erker an den West- und Nordecken sowie die beiden reich ausgeschmückten Barockportale am Palace Square an der Nordwestseite die einzigen Schmuckelemente.

 

Sie wurden allerdings erst gut zwei Jahrhunderte nach der Fertigstellung des Palastes eingebaut. Die Erker ersetzten im Jahre 1741 die alten eisernen Balkone.

Ursprünglich besaß der Palast lediglich jenes Eingangsportal am Palace Square, das weiter nördlich, also näher an der Archbishop Street liegt.

Es geht in ein großes Vestibül über, das in den Neptune’s Courtyard führt.

 

Das südlichere, näher am Republic Square gelegene Portal wurde, wie die Erker, erst unter der Regentschaft des Großmeisters Manuel Pinto de Fonseca konstruiert.

Es führt in den Prince-Alfred-Courtyard.

Der im 18. Jahrhundert lebende schottische Reisende Patrick Brydone hielt nach einem Besuch in Valletta in seinen Aufzeichnungen fest:

 

„Der Großmeister (der Behagen höher schätzt als Pracht) logiert komfortabler und geräumiger als jeder Prinz in Europa, ausgenommen einzig möglicherweise den König von Sardinien.“

Grundriss des Piano Nobile. Norden ist zur linken unteren Ecke.
1 = Entrance Corridor
2 = Armoury Corridor
3 = Chamber of Representatives
4 = Grand Council Chamber
5 = State Dining Hall
6 = Supreme Council Hall
7 = Ambassador’s Room
8 = Page’s Waiting Room
9 = Prince of Wales’ Corridor

 

 

Innenhof

Innerhalb des Palastkomplexes befinden sich zwei Innenhöfe. Diese bildeten ehemals eine große, zusammenhängende Freifläche, bevor sie durch die Errichtung eines neuen Gebäudeflügels getrennt wurden, dabei wurden sie über eine Treppe miteinander verbunden.

 

Der 30x27 Meter messende Prince-Alfred-Courtyard besitzt drei Zugänge, davon einen an der Old Theatre Street beziehungsweise dem Republic Square. Er war ursprünglich mit Orangenbäumen bepflanzt.

 

Im Jahre 1858 besuchte Prinz Alfred, der zweite Sohn der britischen Königin Victoria, die Inseln Malta und Gozo. Ihm zu Ehren ließ der britische Gouverneur le Marchand den Hof umgestalten und nach ihm benennen.

  

Heute wachsen in diesem Innenhof eine Palme, eine Chilenische Araukarie, Jacaranda und Klebsamen. Dort steht auch ein Brunnen. Seit 1745 befindet sich eine Turmuhr auf einem der Gebäudeflügel.

 

Sie wird dem maltesischen Uhrmacher Gaetano Vella zugeschrieben und wurde unter der Regentschaft des Großmeisters Manuel Pinto de Fonseca eingebaut. Die Uhr besitzt vier rotierende Scheiben.

 

Eine dient als Zifferblatt für die Uhrzeit, die anderen zeigen den Tag, den Monat und die Mondphase an. Vier Bronzefiguren, die farbige Sklaven in osmanischen Uniformen darstellen, schlagen mit kleinen Hämmern zu jeder vollen Stunde.

Der 18x43 Meter große Neptune’s Courtyard liegt auf einer etwas höheren Ebene nördlich des Prince-Alfred-Courtyard und enthält zahlreiche Palmen, Büsche, Bäume und Beete. Er ist über eine Toreinfahrt vom Palace Square zu erreichen.

 

Sein markantestes Merkmal ist eine auf einem Marmorsockel stehende nackte Bronzestatue des römischen Gottes der fließenden Gewässer und des Meeres Neptun, dem er auch seinen Namen verdankt.

In der rechten Hand hält die Figur einen Dreizack und mit der linken stützt sie sich auf einen stilisierten Wasserlauf.

 

Die Statue wurde im Jahre 1615 auf einem Fischmarkt im Süden der Stadt errichtet und 1861 auf Befehl des britischen Gouverneurs la Marchand im Innenhof aufgestellt.

Nach einigen Jahren des Verfalls wurde sie Anfang des 21. Jahrhunderts von einer lokalen Bierbrauerei wieder in Stand gesetzt.

 

Vor der Restaurierung war der Intimbereich der Figur von einem Blatt verdeckt. Dieses befand sich dort allerdings nicht von Anfang an, sondern wurde erst unter der Regentschaft eines sehr konservativen Großmeisters an der Skulptur angebracht.

Die Brauerei ließ das Blatt entfernen, sodass die Statue nun wieder in ihrem ursprünglichen Zustand zu sehen ist. Gegenüber der Toreinfahrt befindet sich hinter dem Standbild ein Wasserspiel.

Wasser läuft dabei an einer Wand hinunter, die das Wappen des ehemaligen Großmeisters Ramon Perellos y Roccaful trägt.

 

Der Brunnen diente früher als Pferdetränke.

Der Hof ist von einem Kreuzgang umgeben, an dessen Wänden zahlreiche Wappen angebracht sind, die zwischen 1798 und 1800 auf Befehl Napoléon Bonapartes von Bastionen und öffentlichen Gebäuden entfernt und dabei teilweise stark beschädigt wurden.

Räumlichkeiten

Ähnlich wie in den italienischen Renaissancepalästen war beim Großmeisterpalast das erste Stockwerk des Gebäudes, das Piano Nobile, das wichtigste.

 

Hier lagen die prunkvollen Räume, während sich im Erdgeschoss die Stallungen, die Quartiere der Bediensteten sowie Geschäfte befanden.

Der Armoury Corridor in nordwestlicher Richtung mit Blick zum Vorraum
Der Armoury Corridor in nordwestlicher Richtung mit Blick zum Vorraum

Heutzutage sind im Erdgeschoss viele Büros und auch einige staatliche Ministerien untergebracht. Die Holzdecken der Räume sind in der Mehrzahl Kassettendecken, die von auf Konsolen aufliegenden Trägern gestützt werden.

 

Über eine vom Prince-Alfred-Courtyard ausgehende Wendeltreppe gelangt man in die oberen Räume. Die Treppenstufen wurden aus Rücksicht auf die Ritter in schwerer Rüstung und ältere Großmeister sehr flach angelegt.

 

Der Treppenaufgang ist breit genug, um eine Sänfte aufnehmen zu können. Dieses Treppenhaus wurde während der Regentschaft des 52. Großmeisters Hugues Loubenx de Verdale gebaut.

Im Piano Nobile trifft die Treppe auf eine Art Vorraum, der aus dem Winkel zweier Korridore gebildet wird.

 

Der rechte geht in den 31 Meter langen Armoury Corridor über, der in jenem Flügel liegt, der die beiden Innenhöfe trennt und von Nordwesten nach Südosten verläuft.

Er wird beiderseits von in Reih und Glied stehenden Ritterrüstungen flankiert.

 

Den marmornen Boden zieren verschiedene große Wappen, unter anderen jenes des 44. Großmeisters Philippe de Villiers de l’Isle-Adam, das des berühmten 49. Großmeisters und maltesischen Nationalhelden Jean de la Vallette sowie das aktuelle der Republik Malta.

Die Wände und die Decke sind mit zahlreichen großflächigen Gemälden versehen.

Von diesem Korridor zweigen an einer Seite Räume ab, während die andere Seite große Fenster zum Neptune’s Courtyard aufweist. Über den Türen und Fenstern befinden sich Lünetten.

 

Jene über den Fenstern stammen aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts und wurden von Nicolau Nasoni geschaffen. Die gegenüberliegenden fertigte der maltesische Maler Giovanni Bonello gut 160 Jahre später. Beide Reihen zeigen maltesische und gozitanische Landschaften.

 

Der in einer Linie vom Vorraum am oberen Ende der Wendeltreppe weiterführende Gang, der Entrance Corridor, verläuft parallel zur Nordwestseite des Palastes und besitzt ebenfalls zahlreiche Gemälde von Nasoni.

 

In diesem Bereich des Palastes zeigen die Lünetten jedoch keine Landschaften, sondern einige der Seeschlachten zwischen dem Orden und dem Osmanischen Reich. Diesen Korridor säumen ebenfalls Rüstungen und Gemälde der Großmeister.

 

An das Ende des Entrance Corridors schließt sich im rechten Winkel nach Südosten der Prince of Wales’ Corridor an. Dieser erhielt seinen Namen im Jahre 1862 nach einem Besuch des damaligen britischen Kronprinzen und späteren Königs Eduard VII..

 

An diesem Gang befinden sich die nicht öffentlich zugänglichen Amtsräume des maltesischen Staatspräsidenten, die vorher als Privatgemächer der Großmeister genutzt wurden. Daran anschließend befinden sich die Büros der ehemaligen britischen Gouverneure.

 

Auch der Prince of Wales’ Corridor besitzt Lünetten, die die Erfolge der Ritter im Seekrieg darstellen.

 

 

Grand Council Chamber

Die Grand Council Chamber ist der nach der Wendeltreppe erste auf der rechten Seite vom Armoury Corridor liegende Raum.

Dort tagte die Legislative des Malteserordens, er war aber auch für längere Zeit Teil der Privatkapelle der Großmeister.

 

Als solche besaß sie über dem Eingang die Minstrel’s Gallery, eine Empore, auf der der Chor saß und die aus dem Heck der Großen Karacke von Rhodos gefertigt worden war.

Die Grand Council Chamber
Die Grand Council Chamber

Auf dieser Karacke war der Großmeister Philippe de Villiers de l’Isle-Adam 1522 vor der osmanischen Flotte unter Süleyman I. von Rhodos geflohen.

Die mit Blattgold belegte Empore ist bis in kleinste Einzelheiten bildhauerisch bearbeitet und besitzt sechs Panele mit der Darstellung der Schöpfung.

 

Der Raum hat eine reich verzierte und geschnitzte Holzdecke, darunter war jedoch mehr als hundert Jahre lang eine provisorische Decke eingezogen.

Deren Einbau ging auf einen Befehl desselben Großmeisters zurück, der auch das Bronzeblatt an der Neptunstatue befestigen ließ.

 

Im Laufe der Jahre vergaß man, dass sich über der schlichten Decke noch eine wesentlich prunkvollere befand, ehe man bei Instandsetzungsarbeiten durch Zufall darauf stieß.

 

Während der englischen Kolonialherrschaft gestaltete man die Grand Council Chamber in ein Büro für den Sekretär des Gouverneurs um und entfernte die Minstrel’s Gallery, die man in die Supreme Council Hall einbaute.

 

Die Gouverneure nutzen die geräumige Halle, um ihre Reden zu halten. Die übrigen Wandgemälde der Grand Council Chamber sind die vermutlich ältesten des gesamten Palastes und zeigen Episoden aus dem Leben Johannes der Täufers, des Patrons des Ordens.

Die markantesten und berühmtesten Ausstattungsgegenstände in der Grand Council Chamber sind zehn Gobelins, weshalb der Raum auch unter dem Namen Tapestry Hall bekannt ist. Die Teppiche waren eine Schenkung des 64. Großmeisters Ramon Perellos y Roccaful.

 

Zu jener Zeit wurde von einem neu ins Amt gewählten Großmeister die Übergabe eines Geschenkes an den Orden, einer so genante Gioja, erwartet. Die Herstellung der edlen Wandteppiche dauerte mehrere Jahre.

 

Roccaful wurde 1697 gewählt und gab die Gobelins in der Gobelin-Manufaktur in Paris in Auftrag, wo sie erst nach 13 Jahren fertig gestellt werden konnten.

 

Die Teppiche bilden eine Bilderserie mit dem Namen Les Tentures des Indes, inspiriert von Erzählungen aus dem frühen 17. Jahrhundert, die von den Jagdabenteuern eines deutschen Prinzen in den damals exotischen Gegenden Brasilien, Afrika, Indien und der Karibik handelten.

 

Zeichnungen zu diesen Reisen gelangten im Jahre 1679 an den Hof des französischen Königs Ludwig XIV.. Auf den Teppichen sind Wildtiere, Ureinwohner und Regenwaldvegetation zu sehen, allerdings sind die Darstellungen nach heutigen Maßstäben oftmals übertrieben und romantisierend.

Jeder der Teppiche enthält eine gewirkte Birne, da diese Frucht Bestandteil des Wappens von Perellos y Roccaful war.

 

Die Zwischenräume zwischen den Gobelins sowie die Kassettendecke sind von Malereien ausgeschmückt. Sie zeigen zumeist kriegerische Operationen der Ordensschiffe und außerdem zwölf allegorische Figuren, die christliche und altrömische Tugenden verkörpern.

In der Grand Council Chamber tagte von 1921 bis 1976 das maltesische Parlament, bevor es in die ehemalige Waffenkammer umzog.

Noch heute stehen hinter kleinen hölzernen Pulten die mit rotem Samt bezogenen Holzstühle der Abgeordneten.

 

Während einer besonders hitzigen Diskussion warf ein Politiker ein Tintenfass nach einem anderen Parlamentarier. Er verfehlte ihn jedoch und die Tinte traf einen der Teppiche.

Sie konnte zwar ausgewaschen werden, allerdings durften die Abgeordneten seit diesem Vorfall in der Grand Council Chamber nur noch Bleistifte benutzen.

 

In dem Raum finden heute die Ernennungsfeiern neuer maltesischer Staatspräsidenten sowie die Verleihung von Verdienstorden statt.

 

 

Supreme Council Hall

Die große Supreme Council Hall besitzt zwei Eingänge vom Entrance Corridor und spannt sich vom Vorraum bis zum Ende des Ganges.

 

Diese ehemalige Kapitelhalle diente dem Großen Rat der Ritterschaft als Versammlungsraum und wurde von den Briten im Jahre 1818 aus Anlass der Gründung des Order of St. Michael and St. George, dessen Mitglieder in der Halle nominiert wurden, in Hall of St. Michael and St. George umbenannt.

Die Supreme Council Hall
Die Supreme Council Hall

Gegenüber dem Eingang steht am Ende der Halle auf einem Podest unter dem Wappen Maltas der ehemalige Thron der Großmeister, weshalb die Halle im Volksmund auch als Throne Room bezeichnet wird.

 

Die Halle, die während der Zweiten großen Belagerung Maltas im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde, aber restauriert werden konnte, ist berühmt für eine zwölfteilige Serie von Freskenfriesen, die die Belagerung von 1565 darstellen und zwischen 1576 und 1681 von Matteo Perez d’Aleccio (* 1547; † 1616) gefertigt wurde.

 

Dieser war ein Schüler Michelangelos und arbeitete mit ihm in der Sixtinischen Kapelle. Er verzierte auch die Kassettendecke.

Die Gemälde gelten heute unter Historikern als die zuverlässigste im Bild festgehaltene Chronik der damaligen Ereignisse.

 

Über dem Eingang der Supreme Council Hall befindet sich jene Empore, die von den Briten aus der Grand Council Chamber entfernt worden war.

Andere Räume

Von den zwei öffentlich zugänglichen Hauptkorridoren zweigen noch weitere wichtige Räume ab:

 

+++In die State Dining Hall (deutsch: Staatsspeisesaal) führt eine Tür vom Vorraum, gleich nach dem Treppenaufgang. Der Raum besitzt eine fein ausgearbeitete Kassettendecke, einen Kamin, zwei Kronleuchter, zwei Fenster, eine schlichte Stuckdecke und einen mittig aufgestellten ovalen Holztisch.

An den Wänden stehen mit Blattgold überzogene Beistelltische und Stühle sowie Miniaturritterrüstungen. Weiterhin hängen in der State Dining Hall die Gemälde aller ehemaligen maltesischen Präsidenten und britischen Gouverneure auf Malta sowie Porträts einiger britischer Könige.

Der Ambassador’s Room
Der Ambassador’s Room

+++Der Ambassador’s Room (deutsch: Botschafterraum) besitzt sowohl einen Zugang von der Supreme Council Hall als auch vom Page’s Waiting Room. Er wird auf Grund des roten Damastes an den Wänden umgangssprachlich auch als Red Room bezeichnet. Hinzu kommt, dass auch die Vorhänge, der Teppich und der Samt auf den goldenen Möbeln diese Farbe haben.

Der Raum diente für Audienzen des Großmeisters und besitzt neben acht Fresken einen Fries von Matteo Perez d’Aleccio, der Szenen aus den zwei Jahrhunderten der Ordensgeschichte vor der Ankunft auf Malta zeigt und ein Gemälde von Antoine Favray, das Philippe de Villiers de l’Isle-Adam abbildet. Zu sehen ist, wie er die Schlüssel der damaligen Inselhauptstadt Mdina entgegennimmt, nachdem der Archipel 1530 von Karl V. als Lehen in die Verantwortung des Ordens übergeben worden war.

 

+++Der Page’s Waiting Room (deutsch: Warteraum für die Pages), auch Paggeria genannt, besitzt einen Zugang vom Ambassador’s Room und einen im Winkel der aufeinandertreffenden Gänge Prince of Wales’ Corridor und Entrance Corridor. Die Wände sind mit gelbem Brokatstoff und Damast behängt, was dem Raum den Namen Yellow Room einbrachte. Zur Zeit der Ordensherrschaft diente er als Warteraum für 16 Pagen, die vor ihrer Einschreibung in den Orden diesen Dienst leisten mussten.

Sie wurden von ihren zumeist europäischen Eltern angemeldet, bevor sie das zwölfte Lebensjahr vollendet hatten. Ritter des Ordens konnte man erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres werden. Im Page’s Waiting Room zeigt ein Fries von Matteo Perez d’Aleccio verschiedene Ereignisse aus der Geschichte des Ordens im 13. Jahrhundert, also der Zeit vor der Eroberung Akkons durch die Sarazenen und der damit verbundenen Vertreibung aus dem Heiligen Land. Ferner befinden sich in dem Raum vier urbinische Majolika-Vasen und ein von Favray geschaffenes Porträt von Jean de la Vallette.

 

+++Der Armoury Corridor endet im Südosten an einigen niedrigen, da symbolhaften Marmorstufen, die zu einem prunkvollen Portal führen, hinter dem die Chamber of Representatives (deutsch: Abgeordnetenkammer) (auch als Chamber of Parliament bezeichnet) der Republik Malta liegt.

Sie nimmt die gesamte Südostseite des Gebäudes ein und ist nicht öffentlich zugänglich. Das Parlament zog im Jahre 1976 in diese äußerst schlicht gestalteten Räumlichkeiten, die seit 1604 als Waffenkammer gedient hatten.

 

 

Palace Armoury

Die Palace Armoury, die Waffenkammer des Großmeisterpalastes, befand sich ursprünglich ab 1604 im ersten Stock in den Räumen des heutigen Parlaments.

Im Jahre 1860 erklärten die britischen Kolonialherren sie zum ersten öffentlichen Mueseum Maltas und 1976 erfolgte der Umzug in zwei Erdgeschossgewölbe, die ehemals Stallungen waren.

 

Die Sammlung, die einen separaten Museumsabschnitt bildet, enthält über 5.700 Ausstellungsstücke aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, darunter neben Arkebusen, Hellebarden, Stichgabeln, Helmen, Kanonen, Kutschen und Schilden auch sehr viele Rüstungen von Ordensrittern.

Diese sind deshalb so zahlreich vorhanden, weil sie nach dem Tod eines Ritters in den Besitz des Ordens zurückfielen. Die berühmtesten Exemplare sind die Rüstungen der Großmeister Jean de la Vallette und Alof de Wignacourt.

 

Auf Grund der Multinationalität des Johanniterordens und seiner landsmannschaftlichen Gliederungen in so genannte Zungen sind in den Gewölben Waffen aus vielen unterschiedlichen Ländern zu sehen.

Zudem beherbergt die Palace Armoury auch osmanische Waffen, die die Ritter nach Kämpfen an sich nahmen.

 

Im Besitz der Palace Armoury befinden sich ferner das Schwert von Turgut Reis, eine der ältesten Abschussvorrichtungen für ein Steinschlossgewehr, ein Schwert mit eingebautem Trommelrevolver sowie ein Gonne Shield – ein runder Schild mit einer kleinen kaminförmigen Ausbuchtung, groß genug, um daraus zu schießen.

 

In den Jahren der kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Osmanen führten die Ritter ein exaktes Verzeichnis über die Bestände im Zeughaus.

In den Jahren der nachlassenden militärischen Aktivität des Ordens entfielen diese strengen Kontrollen und viele Stücke, mehrheitlich Waffen, verschwanden.

 

Einige tauchten im 20. und 21. Jahrhundert im Louvre in Paris oder im Tower of London wieder auf.

Gesamtansicht der Nordwestseite des Palastes
Gesamtansicht der Nordwestseite des Palastes

 

Palazzo Parisio

Mitten im Ortskern (am Kirchplatz) von Naxxar verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Fassade ein echtes Juwel. Das Anwesen wurde in der ersten Hälfte des 18. Jh. von Grossmeister Manoel de Vilhena errichtet. Ende des 19. Jh. gelangte der Besitz in die Hände der maltesischen Adelsfamilie, welches es opulent umgestalten liessen.

 

Zwei schöne Gärten hinter dem Haus laden zum verweilen ein, nebenan ein Café und ein Souvenirgeschäft.

Führungen: Mo bis Fr stündlich zwischen 9 und 13 Uhr

Informationen:  +356 2141 2461

 

Der prächtige Adelspalast "Palazzo Parisio" in Naxxar, einer der touristischen Höhepunkte Maltas, präsentiert sich mit einem komplett überarbeiteten Internetauftritt.

Die Website gibt einen kompakten Überblick zu den Räumlichkeiten und Gartenanlagen, die dem Palast auch den Namen "Miniatur-Versailles" gegeben haben.

 

Darüber hinaus finden sich Informationen zur Anmietung des repräsentativen Gebäudes für Konferenzen, Incentives und Seminare, aber auch Bankette und Hochzeiten. www.palazzoparisio.com

 

 

Palazzo Falson

Maltas alte Hauptstadt Mdina ist um eine weitere Attraktion reicher.

Nach einem umfangreichen Sanierungsprojekt ist der historische Palazzo "The Norman House" wiedereröffnet worden und trägt nun den Namen "Palazzo Falson".

Die Geschichte des Hauses geht zurück in das frühe 13. Jhdt. und macht es somit zu einem der ältesten Gebäude Mdinas.

 

Sein letzter Besitzer und Bewohner, Captain Olof Frederick Gollcher (1889-1962), war leidenschaftlicher Kunstsammler.

Besucher des Palazzo Falson können über 3500 Objekte, darunter Gemälde, Möbel, Teppiche, Silber, Schmuck, Waffen, zahlreiche Bücher sowie wertvolle Originalmanuskripte besichtigen.

 

Das Museum, der Innenhof und die Dachterrasse des Palazzo können für Veranstaltungen angemietet werden.

 

Öffnungszeiten:

Winter (Oktober - Juni)                            Di - So        10.00 - 17.00 Uhr (letzter Einlass 16.00 Uhr)

Sommer (Juli - September)                      Di - Fr          10.00 - 17.00 Uhr (letzter Einlass 16.00 Uhr)

 

                                                 Sa - So        10.00 - 20.00 Uhr (letzter Einlass 19.00 Uhr)

Montag geschlossen.

 

 

Eintritt

Erwachsene                                       Lm 4.29 - EUR 10 (inkl. Audioguide)

Schüler & ISIC-Inhaber                       Lm2.15 - EUR 5 (inkl. Audioguide)

Senioren                                           Lm2.15 - EUR 5 (inkl. Audioguide)

Kinder 6 - 12 Jahre                             Frei (Kinder unter 6 Jahre haben keinen Zutritt)

 

Gruppen nur nach Voranmeldung (Gruppengröße: 15 bis 20 Personen)

 

 

Palazzo Falson Historic House Museum

Villegaignon Street

Mdina, Malta

 

Tel.: ( 356) 2145 4512

Fax: ( 356) 2145 1739

 

E-Mail: info@palazzofalson.com

 

Website:  www.palazzofalson.com

 

 

Palazzo Vilhena

In diesem großen Barockpalast von 1693, befinden sich heute ein Naturkundemuseum, mit einer großen Sammlung an Fossilien und ausgestopften Tieren, und die Mdina Dungeons Show zum mittelalterlichen Gefängniswesen mit vielen Licht- und Klangeffekten.

 

 

 

 

 

Quelle:

wikipedia, malta.bechold-online.de, maltavista.net, visitmalta.com