Gozo Highlights

 

Dienstag, 19.04.2011, Teil 2 

Vom Hafen in Mgarr ging es durch Għajnsielem auf direkten Weg zu dem Ġgantija Tempel in Xagħra. 

 

Die Tempelstätten der Inseln sind im Weltkulturerbe von der UNESCO aufgenommen und für Besucher geöffnet.

Ein idealer Anfang für einen Besuch ist das Nationalmuseum für Archäologie in Valletta oder das Hypogeum selbst.

Ich selbst war schon in der Ġgantija Tempelanlage, darum sind meine Eltern dort alleine hin, damit sie wenigstens einen Tempel sehen.

Auch gab es Rentner Rabatt, so kostet der Spaß nur 5 Euro für die beiden.

 

Ich blieb draußen und wartete auf die beiden. An einem Stand von einem Bauer, kaufte ich mir eine 250 g Dose Meersalz für 1 Euro, das kann man immer gebrauchen, was ich auch gleich probiert habe…..war echt lecker.

 

Nach 20 Minuten kamen meine Eltern wieder zurück und wir sind dann zurück zum Bus….das Wetter war super und es war sehr warm.

Als wir wieder vollzählig waren, ging es weiter nach Fontana.

 

In Fontana hatten wir dann 20 Minuten Aufenthalt.

Waschhaus in Fontana
Waschhaus in Fontana
Waschhaus von Innen
Waschhaus von Innen

 

Ok, Fontana mag zwar ein sehr alter und bekannter Ort sein, mit seinen Wasserquellen und den Waschplätzen, aber meiner persönlichen Meinung nach, könnte dieser Punkt in der Tour ersatzlos gestrichen werden.

Die drei, vier Leute, die sich die Waschplätze ansehen, mehr sind es nicht, der Rest der Busladungen an Touristen gehen lieber in die drei Geschäfte, die sich daneben befinden und schauen dort.

 

Man sollte diese verlorene Zeit an den nächsten Besuchspunkt, nämlich Xlendi, anhängen.

Denn 1 Stunde für Xlendi ist zuwenig….wenn du dir dann noch was zu Essen bestellst, hast du die Arschkarte, denn bis das Essen kommt und du es auch Essen kannst, weil heiß, ist der Bus schon wieder weg.

 

Klar werden jetzt einige denken und sagen, dann buch doch das Essen bei Oasis mit, dann bist du schneller fertig……ok, kann man machen, aber das, was die Leute da angeboten bekommen, schmeckt nicht…ich hatte das mal, muss nicht sein….einfach BÄÄÄH.

 

Also, wir sind jetzt in Xlendi angekommen.

Für mich ist Xlendi, nach Marsaxlokk, der zweit Ort, wo ich mir ein Leben vorstellen könnte….Xlendi hat für mich das gewisse etwas…“träum“J

Auch in Xlendi wird gebaut...
Auch in Xlendi wird gebaut...
Für eine kleine Tasse Kaffee war leider keine Zeit...Schade
Für eine kleine Tasse Kaffee war leider keine Zeit...Schade
Fischerboot in Xlendi
Fischerboot in Xlendi

 

Die als Xlendi Bay bekannte wunderschöne Meeresbucht liegt am Ende einer tiefen, üppigen Schlucht, die früher ein Flussbett war. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war Xlendi ein kleiner Fischereihafen und ein ruhiger Sommerferienort für einige wenige Einheimische und Malteken.

Heute steht die Bucht auf der Liste der meisten Tagesreisenden nach Gozo, doch sie ist es wert, dass man eine oder zwei Nächte bleibt, um die Sonnenuntergänge zu genießen. Die Bucht hat sich eine friedliche Atmosphäre erhalten.

Sie ist überraschend wenig touristisch entwickelt, obwohl es natürlich eine gute Auswahl an Unterkünften gibt, von Appartements bis zu Hotels, die meisten mit Meerblick. Xlendi ist umrahmt von steilen Klippen.

 

Einige der besten Aussichtpunkte erreichen Sie über die Stufen auf der rechten Klippenseite. Gebadet wird in Xlendi üblicherweise entlang der Bucht vor den Felsen; eine Zugangsleiter führt hinab ins tiefe kristallklare Wasser.

Auf dem Kap steht der im Jahr 1650 erbaute Xlendi Tower mit einem überragenden Blick aufs Meer. Die malerische Küstenlinie ist von handgegrabenen Salzpfannen durchzogen. ( Textquelle: visitmalta.com )

 

 

Kirche in Xlendi
Kirche in Xlendi

Wenn mal viel Zeit hat, kann man auch die Xlendi Cave besichtigen, Infos dazu findest du hier

 

Wer auch mal in Wasser gehen will, also etwas tauchen will, der sollte sich das Xlendi Reef ansehen, Infos hier

 

Nach der “Mittagspause“ in Xlendi, ging es weiter zum Azur Window und dem Inland See was beides in der Nähe des Ortes San Lawrenz liegt.

Azure Window
Azure Window

 

Azur Window, ein riesiger Felsblock von rund 100 Metern Länge und 20 Meter Höhe, unterhöhlt durch die Kraft des Meeres.

Drei große beeindruckende Natursehenswürdigkeiten befinden sich an der Westküste von Gozo. Dies ist einmal von der Brandung unterspülte große Felsentor Azure Window oder auch Zerka Tor genannt, direkt da neben gibt es einen kleinen Durchlas für das Meer das hinter dem Cliff in den Dwerja Salzsee ( Inland See ) führt.

 

Fischer nutzen diesen als natürlichen Hafen und fahren Touristen durch die Öffnung zum Azur Window und dem Fungus Rock, einem Steilen Felsen kurz vor der Küste auf dem Pilze mit heilender Wirkung wachsen.

 

 

 

Ein Schild warnt davor über die künstliche Brücke zu laufen:

"Danger - Do not proceed beyond this point!"

 

 

Meine Eltern wollten erst nach oben, auf den Felsen gehen, aber das konnte ich ihnen ausreden und habe ihnen dafür die kleine Kapelle nahegelegt, was die beiden auch dankend annahmen.

Auch für das Azur Window und dem Inland See gab es 25 Minuten Zeit.

Kleine Kapelle am Azure Window
Kleine Kapelle am Azure Window

 

Dann ging es weiter zu der Basilika ta’Pinu, in der Nähe der Ortschaft Għarb.

 

Die Arbeiten an der Kirche begannen am 30. Mai 1920, am 31. August 1932 wurde sie geweiht und bereits am 10. August desselben Jahres durch Papst Pius XI. zur Basilika erhoben. Die im neoromanischen Stil erbaute Kirche beinhaltet im Innenraum 6 Mosaike, Fenster in 76 Farben und zahlreiche Votivgaben. Der Glockenturm hat eine Höhe von 61 Metern.

 

Bis heute gibt es jedes Jahr eine Wallfahrt, die auf eine Marienerscheinung zurückgeht. Am 22. Juli 1883 passierte Karmni Grima, eine Frau aus Għarb, die alte Kapelle, die damals an der Stelle der heutigen Basilika stand. Aus deren Inneren habe sie dabei die Stimme der Mutter Gottes vernommen, die sie aufforderte, drei Ave Maria zu sprechen. Karmni Grima sei der Aufforderung nachgekommen, woraufhin auf wundersame Weise ihre schwer kranke Mutter genesen sei.

 

Im Mai 1990 wurde das Heiligtum von Papst Johannes Paul II. auf seiner Malta-Rundreise besucht.

 

Eine Tafel direkt an der Fassade der Basilika markiert den Beginn eines Kreuzwegs mit lebensgroßen Marmorfiguren, der auf den Hügel ta’ Ghammar führt, wo eine kleine Kapelle und ein Versammlungsplatz in der Form eines griechischen Theaters den Abschluss bilden.

 

Papst Benedikt XVI. widmete dem Marienheiligtum anlässlich seiner Maltareise am 18. April 2010 die Goldene Rose.

Basilika Ta'Pinu
Basilika Ta'Pinu
Basilika Ta'Pinu von Innen
Basilika Ta'Pinu von Innen

 

Hier hatten wir auch ca. 20 Minuten Zeit zur Besichtigung und meine Mutter war wieder begeistert.

 

Danach ging es weiter zur Hauptstadt von Gozo, Victoria oder auch Rabat genannt…..nein, einen besonderen Rabat(t) bekommt man hier leider nicht.

 

Für Rabat hatten wir 1 Stunde und 30 Minuten Zeit.

Meinen Eltern habe ich den weg zur Zitadelle erklärt, da sie sich die Kirche….was auch sonst…ansehen wollten, also sind die beiden den Berg hoch, ich habe auf dem großen Marktplatz auf beide gewartet.

 

Maltesische Spezialitäten
Maltesische Spezialitäten
Die beiden Herren sind immer am selben Platz, am Marktplatz von Rabat
Die beiden Herren sind immer am selben Platz, am Marktplatz von Rabat

Victoria, auch: Victoria Rabat, offiziell maltesisch Ir-Rabat Għawdex, ist die Hauptstadt der maltesischen Insel Gozo. Bis 1887 trug die Stadt den arabischen Namen Rabat, was so viel wie „befestigte Stadt“ heißt (nicht zu verwechseln mit Rabat bei Mdina auf der Hauptinsel Malta).

 

1814 kamen Malta und Gozo unter britische Herrschaft. 1864 wurde Gozo eine eigenständige Diözese mit Rabat als Sitz des Bischofs. 1887, zum Goldenen Thronjubiläum von Queen Victoria, beantragten der Bischof und ein hoher Justizbeamter Gozos die Umbenennung Rabats zu Victoria. Damit verknüpften sie die Bitte um Erteilung der Stadtrechte.

 

Am 10. Juni 1887 wurde diesen Anträgen vom Gouverneur Maltas stattgegeben, die Gemeinde Rabat wurde zur Stadt Victoria. Im alltäglichen Sprachgebrauch verwenden die Bewohner Gozos aber bis heute den ursprünglichen Namen.

 

Der doppelte Name Victoria / Rabat kommt auch im Wappen durch die Buchstaben V und R zum Ausdruck.

 

Wappen von Victoria / Rabat
Wappen von Victoria / Rabat

Nach 20 Minuten waren meine Eltern wieder zurück und erzählten mir, das die ja tatsächlich Eintritt für die Kathedrale Eintrittsgeld haben wollen, die Karte dafür muss man irgendwo kaufen, nur sie wussten das nicht und haben es nicht verstanden, was der Vogel da an dem Eingang der Kathedrale gelabert hat…...wird mal Zeit, das die Deutsch lernen.

 

Die Kathedrale Santa Marija, erbaut ab 1697 nach Entwürfen des maltesischen Barockbaumeisters Lorenzo Gafà, ist die Hauptkirche des Bistums Gozo und Comino und schmuckvoll ausgestattet, unter anderem mit einer Statue der Maria, der die Kirche geweiht ist. An derselben Stelle stand zuvor ein römischer Tempel, der Jupiter gewidmet war. In der Kirche befindet sich an der Decke ein Trompe-l’œil-Gemälde, welches das Innere einer Kuppel zeigt, die aber nie gebaut wurde.

 

Naja, auch egal, ich hab da noch eine Kirche entdeckt, die gibt es dann als Entschädigung, aber erst mal Kaffee trinken.

 

Dann besuchten meine Eltern das Objekt der Begierde, die barocke Basilika San Gorg.

Die barocke Basilika San Ġorġ (St. Georg)
Die barocke Basilika San Ġorġ (St. Georg)

Die barocke Basilika San Gorg (St. Georg), welche meine Eltern nach dem Kaffee besuchten, befindet sich an der Pjazza San Gorg südlich des Marktplatzes in der Hauptstadt Victoria (Rabat) der maltesischen Insel Gozo.

 

Sie wurde zwischen 1672 und 1678 erbaut, jedoch durch ein Erdbeben 1693 erheblich beschädigt und daher erst 1755 geweiht. Die Fassade wurde 1818 neu verkleidet.

Die Kirche wird aufgrund ihres prächtigen Innenraums auch als „goldene Kirche“ bezeichnet. Sie ist vollständig mit Marmor verkleidet und reich mit Gemälden und Statuen ausgestattet. Für die Entwürfe war hauptsächlich Vittorio Cassar verantwortlich, die Gemälde stammen von Giovanni Battista Conti.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Kirche ist eine Statue des heiligen Georg.

1958 wurde San Gorg durch Papst Pius XII. zur Basilica minor erhoben.

 

 

 

 

 

 

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