Mittwoch, 20.04.2011

 

Abreisetag

Wir haben etwas länger geschlafen und sind gegen 9 Uhr zum letzten Frühstück gegangen……die Henkersmahlzeit.

Dann haben wir uns von den Kellnern verabschiedet und sind zurück auf die Zimmer gegangen.

Nach einmal alles durch gesehen, dann bin ich zu meinen Eltern und hab ihnen gesagt, das ich schon mal runter gehe und in der Lobby warte.

Also Koffer geschnappt, vor zum Aufzug, ab runter in die Lobby, die Koffer abgestellt und dann den Schlüssel abgegeben.

Meine Eltern kamen auch schon und stellten ihre Sachen dazu, auch sie gaben den Schlüssel ab und bezahlten noch die kleine Telefonrechnung.

 

So, das war’s….10 Tage sind fast vorbei, jetzt warten wir auf den Flughafen Transfer.

Mit meinen Eltern hab ich noch ein paar Bilder vor dem Hotel gemacht, ja und dann, und dann war es soweit, es war zwar erst 11 Uhr, aber der Transfer war da, also schnell rein, sich noch von den Damen und Herren an der Rezeption, Koffer und Tasche gepackt….der Fahrer hätte ja auch mal was nehmen können und wenn es nur die Taschen von meiner Mutter sind….fauler Sack.

 

Warten auf den Transfer zum Flughafen
Warten auf den Transfer zum Flughafen
Das Team von der Rezeption...Danke für alles!!
Das Team von der Rezeption...Danke für alles!!

Koffer und Taschen wurde im Bus verstaut, dann ging es los, ein Blick zurück….keine Angst, ich komme wieder!

 

Dann wurden noch kreuz und quer über Malta verteilt die Leute eingeladen, bis der Bus voll war und um 12:15 Uhr trafen wir am Flughafen ein.

Alles wieder raus aus dem Bus und rein ins Terminal.

Jetzt haben wir noch etwas Zeit bis der Check-in auf macht…..also warten wir noch etwas, ich geh erst einmal eine rauchen…

 

Dann war es soweit, um 13:15 Uhr öffnete der Check-in, wir also hin, Ticket, Ausweise und Flypass auf den Tresen gelegt und ein freundliches “Hello“ über den Tresen geschickt, aber was war das, kein “Hello“ zurück, dafür aber ein Blick, der sogar das Schmelzwasser in Grönland hätte wieder gefrieren lassen…..Was war den jetzt los?

 

Ich hatte dann gefragt, ob wir am Notausgang sitzen können, darauf ein einfaches, unfreundliches “NO!“….oh man, wo haben die denn diese Person ausgegraben?, das ist mir ja noch nie passiert, das ich eine so unfreundliche Person hatte……war übrigens der Check-in Schalter Nr. 13….könnte aber auch sein, das die Dame abergläubisch ist.

Die Koffer bekamen ihre Anhänger und weg waren sie….auf dem Band unterwegs und hoffentlich in Frankfurt wieder da.

 

 

Jetzt wurde es noch besser…..“Handgepäck?“ mehr war nicht, ich sagte ja, “Zeigen und wie viel!“, alle Handgepäckstücke gezeigt, “Auf das Band!“, alles ohne ein BITTE oder sonst ein freundliches Wort, nix…Alle Handgepäckstücke bekamen ein Bändchen am Griff befestigt, dann sagte die Tante nur “OK!“…das war’s, sonst bekommt man noch einen schönen Flug gewünscht, aber bei der Tante war nix mit Freundlichkeit.

 

Wir haben uns dann auch umgedreht und bei gehen, sagte ich noch zu dieser überfreundlichen Damen “Ich wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Tag!“, dann sind wir zur Fluggastkontrolle die das Handgepäck durch schnüffeln, hier waren alles sehr freundlich und lustig, besonders der eine Mann, der den Aufkleber auf meinem Laptop gelesen hat, „Whoever steals…dies!“….und so was meine ich ernst.

 

Johnnie Valletti hat einen Nebenjob am Flughafen
Johnnie Valletti hat einen Nebenjob am Flughafen

Als wir durch die Kontrolle waren, sind wir die Rolltreppe hoch, rechts rum und durch den ersten großen Shop durch, hier gab es alles, von Schokolade, Duftwässerchen für Man und Frau, Kippen, usw…..

 

Wir dann weiter zur Terrasse um dort erst einmal einen Kaffe zutrinken und eine zurauchen.

Nach einer halben Stunde und eine leckeren Tasse Kaffee sind wir Drei dann wieder in den Terminal, meine Eltern setzten sich irgendwo hin und ging mal zu dem einen noblen Uhrengeschäft, ich hatte da nämlich eine wunderschöne Uhr gesehen und wollte mal wissen was die kostet.

 

Also hab ich die nette Dame mal gefragt, es war eine Asiatin, die zeigte mir auch bereitwillig die Uhr, doch als sie mir den Preis sagte, wäre die Uhr mir fast aus der Hand gefallen….die eine, ganz in schwarz kostete nur 4900 Euro, die andere war etwas günstiger, diese kostete nur 3550 Euro.

 

Ok, sie zeigte mir dann noch ein paar andere Uhren, welche wirklich klasse aussahen, die eine sollte nur 10.000 Euro, die andere nur 9400 Euro kosten…..das zuviel für mich, ich bedankte mich ganz freundlich, sie lachte nur…

Ich hab dann in einem anderen Laden “Spirit of Malta“ noch etwas für zu Hause gekauft und bin wieder zurück.

 

Als ich an dem Geschäft mit den “günstigen“ Uhren vorbei kam, sah mich die Dame und lachte schon, ich lachte zurück und ging weiter zu meinen Eltern.

 

Am Infostand habe ich mich dann kurze Zeit später mal informiert, wo den der Abflug nach Frankfurt ist und die Dame sagte mir, das es Gate 8 sei, meine Eltern und ich, haben dann unsere sieben Sachen gepackt und sind zum Gate 8 gegangen, dort wurde gerade die Tür aufgeschlossen und wir haben auch gleich an der Tür zum Rollfeld platz genommen, damit wir die ersten sind, die den Flieger stürmen.

 

Eine halbe Stunde später, es waren schon zwei Damen und ein Herr vom Flughafenpersonal an dem kleine Tisch an Gate 8, da kam doch diese nette freundliche Dame rein die uns am Check-in Schalter 13 abgefertigt hat….auch hier waren Eiszeitblicke…..Blöde Kuh!

 

Dann war es soweit, der Flug nach Frankfurt wurde aufgerufen, die Türen wurden geöffnet und zwei Damen stellten sich jeweils rechts und links an den Tisch um die Bordkarten abzureißen, meine ganz spezielle Freundin stand genau auf unserer Seite, sie hätte unsere Bordkarten abreißen müssen, aber nicht mit mir, kurz bevor sie meine Bordkarte in die Handnehmen wollte habe ich die Seite gewechselt und meine Eltern auch….die hat vielleicht dumm geschaut…und erst die Kollegin, die war genauso überrascht.

 

Naja, egal, wir sind dann zum Flieger, Treppe hoch und zu den Sitzplätzen, Handgepäck in die Ablage gepackt und hingesetzt.

Zwischen meinen beiden Kniescheiben und dem Vordersitz passte nicht einmal die dünnste Ausgabe der Bild Zeitung…..jetzt weiß ich, wie sich Sardinen in der Dose fühlen müssen, wenn die dort keinen Platz zum schwimmen haben….wenn der Typ vor mir den Sitz zurück macht, springen mir meine beiden Kniescheiben ans Kinn.

 

Ich habe dann mal eine der Flugbegleiter gefragt, ob ich nicht während des Fluges nicht vorne sitzen kann, da dort ja alles frei sei und mit dem Abstand hier, ich zeigte ihm das ich keinen Platz hatte, nicht mal die Tierschutzbestimmungen eingehalten werden.

Er sagte, dass es nicht möglich sei, da es ja Business Class sei….Schade.

Naja, da kann man nix machen.

 

Der Flugbegleiter ging nach vorne, zog die große Gardine zu und nach 5 Minuten kam er zurück, ging an die „Abgrenzung“ zur Business Class und verschob diese Abgrenzung zwei Reihen nach vorne, dann kam er zu mir und sagte ich soll da vorne Platz nehmen…..was ein Service J

 

Ich schnappte meine Tasche und setzte mich dort hin, der Abstand zwischen meinen Knie und dem Vordersitz war jetzt fast drei Finger breit, so brauchte ich keine Angst mehr zuhaben.

 

Die Tür wurde geschlossen und dann ging es auch schon los, kurzer Weg zur Rollbahn und dann kam auch schon das “TAKE OFF“ und die Maschine hob ab, nur leider in die falsche Richtung.

Falsche Richtung deswegen, weil der Start in Richtung Masraxlokk und nicht Richtung Gozo wie sonst immer, so konnten meine Eltern leider nicht das wunderschöne Panorama von Valletta sehen….Schade, das wäre es noch mal gewesen zum Abschluss dieser Reise.

 

Nach einer kurzen Flugreise landeten wir fast 10 Minuten früher am Frankfurter Flughafen.

Nach dem Ausrollen und dem Stillstand der Maschine auf der Außenposition, durften wir die Maschine verlassen.

Beim verlassen der Maschine, bedankte ich mich noch einmal bei dem Flugbegleiter für den super Service und drohte schon gleich mit meinem wiederkommen.

 

Rückflug nach Deutschland, über den Alpen
Rückflug nach Deutschland, über den Alpen
Rückflug nach Deutschland, über den Alpen
Rückflug nach Deutschland, über den Alpen
Rückflug nach Deutschland, über den Alpen
Rückflug nach Deutschland, über den Alpen

Ich ging die Gangway runter und wartete unten vor dem Bus auf meine Eltern, als mich so ein Typ vom Flughafenpersonal von der Seite anquatschte: „Sie können hier nicht stehen bleiben, Sie müssen in den Bus, hier ist Sicherheitsbereich!“

Ich schaute ihn an und sagte: „Erst einmal sagt man Guten Abend und dann will ich ja hier nicht Campen oder übernachten, ich warte bis meine Eltern da sind und DANN gehe ich in den Bus, nicht eher.“

 

Er wollte noch was sagen, aber meine Eltern waren schon da und mein Vater fragte mich was denn gewesen sei, ich sagte nur zu ihm und so laut, das der Typ vom Flughafen es nicht überhören konnte: “Ach nix, da wollte sich nur einer wichtig tun, der meint wohl er seine Boss von dem Laden hier!“

 

Also rein in den Bus, der Typ schaute dumm aus der Wäsche und die Fahrt zum Terminal 1 ging los, nach 10 Minuten trafen wir dort ein, raus aus dem Bus, die Rolltreppe hoch, dann links und nach 5 Minuten Fußmarsch kamen wir zum Gepäckband und warteten nun auf unser Gepäck.

 

Nach 10 Minuten warten, war es dann endlich soweit, das Gepäck kam und, welch ein Glück, unsere Koffer waren mit die ersten, alle drei Koffer hintereinander……so muss es sein.

Die Koffer auf den Gepäckwagen gepackt und raus hier, am Zoll vorbei und wir waren in der Ankunftshalle, jetzt mussten wir die Rolltreppe hoch zum Abflug, denn dort wartet unser bestelltes Taxi.

 

Leider hatte ich die Damen vom Taxi Kaas http://www.taxi-kaas.de nicht richtig am Hotelzimmertelefon verstanden und so warteten wir und warteten, wir suchten alles ab, kein Taxi zusehen.

 

Mein Vater stellte sich an die Strasse und hielt Ausschau und ich wollte gerade das Taxiunternehmen anrufen, als wir das Taxi sahen, der Fahrer stoppte schnell und wir luden unseren ganze Krempel in das Fahrzeug und fuhren Richtung Heimat…..dort kamen wir nach 20 Minuten an……zwar teurer, aber besser als mit dem Zug.

 

 

 

 

 

Das war mein Reisebericht zur Maltareise “Eltern Freizeit“ im April 2011.

 

Ich hoffe es hat euch gefallen und für diesen Reisebericht gilt das gleiche wie für die anderen auch:

 

 

 

“Wer Rechtschreibfehler und Grammatikfehler findet, darf sie behalten.“