Tempelanlage im

 

Hotel New Dolmen und Ħal Tarxien

Eingang zu Hal Tarxien
Eingang zu Hal Tarxien

Die Tempel von Tarxien (Aussprache: [ˈtarʃiɛn]) in Tarxien, Malta wurden etwa 2700 v. Chr. - 2000 v. Chr. errichtet. Die Anlage aus der Jungsteinzeit ist seit 1980 (1992 erweitert) Teil der UNESCO-Welterbestätte „Megalithische Tempel von Malta“, zu der auch die Tempel von Gigantija und das Hypogäum von Hal Saflieni gehören.

 

Tarxien (oder Ħal Tarxien) ist ein kleines Dorf im südöstlichen Teil Maltas. Der Name rührt vermutlich von einer Kombination von zwei Worten her: Tarzin ein arabisches Wort für Baumgruppe und Tirix, was einen großen Stein bezeichnet, ähnlich denen, wie sie zum Bau der jungsteinzeitlichen Tempel benutzt wurden. Das Motto des Dorfes ist Tyrii Genure Coloni (Die Phönizier erschufen mich).

Hauptartikel: Tempel von Tarxien

 

Der älteste Tempel wird auf 2800 vor Christus datiert. Es gibt in den Tempeln viele Standbilder und Reliefs von Tieren, z. B. von Ziegen - für die Malta bekannt ist - und Schweinen.

Am bekanntesten ist das ca. 2 1/2 m hohe Standbild einer dicken Frau, von dem man glaubt, sie stellt eine Muttergottheit dar. Es gibt viele dieser Statuen in vielen Tempeln verstreut und man sagt, sie seien ein Zeichen für Fruchtbarkeit.

 

Heute wohnen in der Ansiedlung 7608 Menschen (Stand: November 2005). Ein wichtiger Teil der Kultur von Tarxien ist das Fest der Verkündigung, ein kirchlicher Feiertag Ende Mai. Er wird mit großem Feuerwerk begangen. Den Sommer verbringen viele Einwohner an der Küste, wodurch die Einwohnerzahl auf nur etwa 2/3 von der in den kälteren Monaten sinkt. Das Fest von "Our Lady of the Doctrine" (Maria) wird am dritten Sonntag im Juli gefeiert.

Der frühere Premierminister von Malta, Dominic Mintoff, lebt in Tarxien im Ruhestand.