The Malta Story, Part 3

 

Abreisetag und wieder zu Hause

Samstag, 09.10.2010

Heute heißt es Abschied nehmen von Malta, meine drei Wochen sind vorbei und ich muss sagen, es wieder einmal eine klasse Zeit.

Nach dem Duschen und anziehen, ab zum letzten Frühstück….der Henkersmahlzeit….welches ich mir ein letztes Mal schmecken lies.

Danach habe ich mich von allen Kellnern und Köchen, die ich kenne, verabschiedet…..manche müssen froh gewesen sein das ich abreise, den sie lachten und freuten sich….hab ich was falsch gemacht?

Dann weiter zum Pool, dort noch in aller Ruhe eine Kippe geraucht und dann wieder ins Zimmer, dort den Koffer und das Handgepäck….bitte bedenkt, ich habe drei ( 3 ) Handgepäckstücke….geschnappt und ab zum Aufzug, der auch gleich kam, was bei den vielen Leuten die im Hotel sind wirklich eine Ausnahme ist.

Erst einmal den Aufzug beladen….es war gerade noch Platz für mich….und den Knopf für „0“ gedrückt, wie der Teufel es so will, musste ich in fast jeden Stockwerk anhalten und mit eine lächeln die Personen vertrösten….der eine oder andere wollte mitfahren, was aber nicht möglich war, da kein Platz.

Endlich unten angekommen, musste der ganze Kram von mir ja auch wieder aus dem Aufzug raus, also erst einmal die Tür blockiert, so das ich in Ruhe ausräumen konnte….komisch das einem die Leute bei solchen Aktion immer so dumm anschauen müssen….noch nie jemand Abreisen gesehen?

Der Aufzug war wieder frei und ich fix und fertig.

Den Koffer und mein Handgepäck stellte ich erst einmal an der Seite der Rezeption ab, legte den Schlüssel auf den Tresen….das war’s!

Der gute Mann überprüfte noch schnell ob alles bezahlt war….er glaubt mir wohl nicht….dann lies ich mich noch mit einer Schere von den Fesseln des All Inklusives befreien…..Hurra, ich war wieder ein freier Mann.

Jetzt hieß es warten auf das Taxi, also rauchte ich noch eine vor der Tür, ging noch mal für kleine Königstiger und wartete und wartete und wartete……

Draußen wurde das Wetter trüber, die Sonne war fast weg und von Gozo her kamen dicke dunkle Wolken an, es sah nach Regen aus….oder ist da jemand traurig das ich gehen muss?

Um 10.20 Uhr kam dann auch schon mein Taxi, 10 Minuten früher als erwartet, aber es war kein normales Taxi, es war ein Sprinter….wusste etwa Joe von meinem Riesengepäck?

Jetzt hieß es einladen, ich wollte den Fahrer noch warnen, aber es war zu spät, er wuchtet mit großer Anstrengung den Koffer ist Fahrzeug und man sah ihm an, das er den Koffer und das Gewicht unterschätzt hatte J

Das Handgepäck kam noch dazu und wir konnten losfahren.

Zuerst ging es nach Sliema noch ein paar Leute einladen, ich solle in Sliema bei Joe von Maltatransfer aussteigen, er würde mich dann persönlich zum Flughafen bringen….so war es gedacht, aber es kam anders.

Zwischen Bugibba und der Küstenstrasse fing es sehr heftig an zu regnen und alle mussten sehr langsam fahren, da die Strasse fast wie Eis war….so rutschig. Also ging langsam weiter, von St. Julian‘s bis Sliema waren die Strassen fast 30 cm mit Wasser bedeckt, was beim fahren große Wellen verursachte….einige Fußgänger bekamen eine unfreiwillige Dusche ab, da manche nicht gerade langsam fuhren…..war aber schon irgendwie lustig.

Zwischendurch kam ein Anruf von Joe bei Fahrer an, wo wir denn sind….“Wir schwimmen durch die Stassen!“ war die Antwort vom Fahrer, dann erreichten wir das Hotel der anderen Personen, die noch zum Flughafen wollten.

Durch den starken Regen der auch ein Gewitter mitbrachte, musste es fast 10 Minuten mit dem Sprinter rangieren bis er es endlich geschafft hatte vor dem Hotel zuparken….das Hotel hatte nämlich kein Vordach….um doch etwas trocken ins Fahrzeug zukommen, mussten alle über die Hecktür einsteigen. Wenn die das nicht so gemacht hätten, wären sie unfreiwillig geduscht worden und das nicht so knapp.

„Bitte nicht auf meinen Koffer treten! Danke!“ war mein Hinweis na die anderen Personen, was sie nicht taten. Nach dem einsteigen wurde die Koffer der Leute verladen und der Fahrer kam klatschnass zurück ins Auto. Dann fuhren wir weiter Richtung Flughafen, das Telefon klingelte, es war Joe, kurzer Talk, dann legte der Fahrer auf, Joe wartet vielleicht am Flughafen auf Dich, wegen dem Wetter, mal abwarten.

Es regnete sehr heftig weiter, am Flughafen angekommen wurde schnell ausgeladen, ich war als erster aus dem Sprinter draußen und holte mir einen Gepäckwagen und als ich mich umdrehte, stand mein ganzes Gepäck auf der Strasse, der Fahrer winkte mir zu und verschwand mit dem Fahrzeug.

Na klasse, was ein Volldepp, ich stürzte mich in die Fluten der Regenmassen und packte meine Sachen auf den Gepäckwagen…..war das etwa die Rache für den schweren Koffer?

Verärgert über die blöden Fahrer….der Blitz soll ihn bei scheißen treffen….ging ich halb nass in den Flughafen und lies meinen Koffer in Folie einbinden, nicht das meine Sachen……vor allem die 5 Flaschen Wein….im Flieger verteilt werden….5 Euro kostet der Spaß, die sind es aber auch wert, so bleibt der Koffer und der Inhalt geschützt.

Der Typ, der die Koffer einpackt, hat gefragt wie schwer mein Koffer sei und sagte ihm das ich das nicht weiß, denn ich mag Überraschungen, er lachte, hob den Koffer kurz an und sagte das der Koffer noch im Rahmen des möglichen sei….sehr beruhigend, da man diese Aussage ja sehr dehnen kann…also wurde der Koffer verpackt. „Wenn er schwerer ist, bekommst Du das Geld zurück!“ sagte er mir….„Ich nehme dich beim Wort“ war meine Antwort und wir lachten.

Hab dann erst mal eine geraucht und dann den Typ, der die Koffer mit Folie einpackt gefragt, ob ich, vor dem einchecken, meine beiden Handgepäckstücke bei ihm bunkern kann, nicht das die Person am Schalta von Air Malta einen Kerzkasper bekommt.

„Kein Problem, ich bin ja die ganze Zeit hier!“ sagte er zu mir…..Puh ein kleines Problem weniger.

Von Joe weit und breit nix am Flughafen zusehen…..wenn ich ehrlich, ich kenne Ihn nicht persönlich und wüsste auch gar nicht, wie er aussieht, aber ich schaute mich trotzdem um ob mir jemand verdächtig vorkommt, leider gibt es da viele die in betracht kommen an so einem Flughafen, egal wo das ist.

Die Zeit verlief und der Schalter zum Einchecken meines Fluges wurde bekannt gegeben….draußen donnerte und regnete es noch immer…ich ging also zu dem Typ mit der Folienwickelmaschine, er nickte und ich stellte meine Sachen, die die Person am Schalter nicht unbedingt sehen muss dort ab und ging mit meinem Koffer und meiner Laptoptasche zum einchecken.

Freundliche Begrüßung am Schalter, Koffer auf die Waage gestellt und das blöde Teil zeigt 28,5 Kilo an…..schluck.

Das hat auch der Typ gesehen und sagte die Kilozahl auch etwas erstaunt noch einmal, ich lächelte dazu und erklärte ihm, das es die sehr guten maltesischen Weine sind, die ich dabei habe für meine Eltern und deshalb schon Klamotten und Schuhe in den Müll geschmissen um weniger Gewicht zubekommen…..hat wohl nix genützt….das nächste Mal buche ich gleich ein Ticket für einen Cargo Flug…er stand auf und zeigte mir schon einmal die Richtung zum Cargo Schalter.

Er lachte und fragte mich wo ich gerne sitzen möchte, „Am Gang wäre nett und wenn es möglich ist, dann bitte den Platz in der Mitte freilassen!“ sagte ich. Er tippte auf seiner Tastatur rum und siehe da, alles kein Problem, ich bekam was ich wollte.

Ich verabschiedete mich, er wünschte einen guten Flug und ich ging. Zurück beim Typ mit der Folie, zeigte ich ihm mit dem Daumen nach oben, das alles geklappt, er lachte und meinte ganz trocken „Sagte ich doch!“…..hab mich bedankt und bin weiter.

So, bin dann mit den Resten auf dem Gepäckwagen nach draußen gefahren, eine geraucht den Wagen abgestellt und die restlichen Sachen so genommen und dann direkt zur Fluggastkontrolle weiter gelaufen. Dort angekommen, Bordkarte vorgezeigt, OK, und weiter…..jede Menge los hier und nur eine Kontrollstation offen….na das kann ja lustig werden. Aber ich hatte Glück, man machte noch eine zweite Kontrollstation auf…..vielleicht hat die Sicherheitsleute dort mein Auftreten mit den vielen Taschen geschockt?

Links an die Kontrollstation gegangen, Rucksack und Trolly aufs Band gelegt, dann mein Laptop in eine extra Wanne gelegt und der ganze Krimskrams aus meinen Hosentaschen auch in eine extra Wanne, dann weiter durch dieses Gerät gegangen, wie auf dem Hinflug hat auch jetzt nix gepiepst. Wieder links und meine Sachen vom Band genommen, da sie fertig durchleuchtet waren, bei meinem Laptop musste ich noch etwas warten bis es durch das Gerät war, aber auch hier alles OK.

Der eine Sicherheitsmann zeigte auf den Aufkleber auf meinem Laptop:

und meinte

 

„Good!“

ich sagte

 

„Yes, better Not try!“

…..er lachte und zeigte mit dem Daumen nach oben. Dann packte ich mein Laptop ein und ich war durch das zweite Problem, jetzt wartete nur noch das dritte Problem…..das Flugzeug selbst.

Rolltreppe hoch gefahren, weiter durch den Einkaufsbereich mit Duftwasser für Mann und Frau, Kippen, Schokolade und Alkohol, bis zum Raucherbereich. Hier wurde wieder einmal umgebaut, die eigentliche Tür nach draußen, war jetzt der Ausgang vom Raucherbereich….man muss jetzt durch die Snack Bar durch gehen, dann hinten rechts und da ist dann die Schiebetür nach draußen zum Raucherbereich…..Hurra geschafft.

Es regnet und donnert immer noch, aber man kann im trocknen Rauchen, also mache ich das auch. An einem Tisch sitzt ein Pärchen, das mir sehr bekannt vor kommt, die beiden sind nämlich heute morgen, noch vor mir, im Topaz abgeholt worden, beiden sitzen hier und warten auf ihren Flug nach Dublin.

Auch der Grossmeister machte einen Ausflug...
Auch der Grossmeister machte einen Ausflug...

Sie haben mir dann erzählt, das der Flug gestrichen wurde wegen dem Unwetter, die Maschine aus Dublin sei irgendwo zwischengelandet und kommt erst einmal nicht bei, jetzt warten sie auf Ersatz…na Klasse, hoffentlich trifft mich so was nicht.

Auch die Flüge von Lufthansa nach Frankfurt um 13 Uhr wurden verschoben auf 14.35 Uhr, Flüge in die Schweiz hatten auch Verspätung, das kann ja noch Lustig werden heute….

Wie sich später herausstellte, wurde eine Maschine die von Spanien nach Dublin fliegen sollte, nach Malta umgeleitet um die Leute die nach Dublin wollen, einzusammeln und dann weiter nach Dublin zu fliegen.

Ich machte noch ein paar Einkäufe und konnte dann endlich sehen, das mein Flug KM 0328 pünktlich um 15.35 Uhr abfliegen würde, das Gate….Gate 10.….wurde auch schon angezeigt. Also nix wie hin und eine gute Ausgangsposition eingenommen um schnell im Bus und Flieger zu sein.

Der Bus kam so gegen 15.15 Uhr, Bordkarte wurde abgerissen und ab in den Bus, als der voll war, ging es dann auch schon zum Flieger, der Regen und das Gewitter waren vorbei, aber Himmel immer noch sehr dunkel….da kommt bestimmt noch was.

Am Flieger angekommen, alles etwas handlicher gepackt und die Treppe rauf, natürlich gab es hinter mir so einen Typen der gemeckert hat, das ich drei Handgepäckstücke hatte…..ich wollte nur in den Flieger, sonst hätte ich ihm ein Bein auf der Treppe gestellt.

Im Flieger angekommen, Platz 8c auch gleich gefunden, Trolly und Rucksack ins Gepäckfach gestopft…..man war der Trolly schwer….meine Laptoptasche unter die Beine, der Platz am Fenster war schon durch eine Dame besetzt…..also meine Herren Piloten, ICH bin da, wir können.

Pünktlich um 15.35 Uhr, alle Passagiere waren endlich an Bord, ging es los Richtung Startbahn, zwei Minuten später hoben wir mit Startrichtung Marsaxlokk ab, scharfe Rechtskurve, an den Dingli Cliffs vorbei, dann Richtung Gozo, wieder eine Kurve nach Rechts und weiter Richtung Sizilien, Rom, über die Alpen nach Hause.

Die 2 Stunden 20 Minuten vergingen wie im Fluge….im wahrsten Sinne des Wortes…..und wir landetet pünktlich bei feinsten Sonnenschein in der verbotenen Stadt.

Das sah dann so aus, leider nicht aus der Air Malta
Das sah dann so aus, leider nicht aus der Air Malta

So, der Flieger steht, jetzt noch schnell das Handgepäck geschnappt und ab die Treppe runter und zum Bus, dort einen guten Stehplatz gesucht und auf die Abfahrt gewartet, als der Bus voll war ging es auch schon los Richtung Terminal 1, Ankunft B.

Ausgerollt
Ausgerollt

Am Ziel angekommen, die Türen vom Bus öffneten sich und raus, da aber noch zwei Leute vor mir waren, musste ich die natürlich zuerst raus lassen….eine Gute Tat pro Monat ist genug….aber da war dann so ein kleine Typ, der Wunder meinte was er ist und stieß mich beiseite, dies lies ich mir aber nicht so ganz gefallen, bin hinter im her und beim betreten der Rolltreppe, die leider noch oben ging, musste ich ihm von hinten auf die Absätze seiner Schuhe treten…..ich konnte einfach nicht anders….der machte einen Abflug und knallte mit beiden Knien auf die Kante der Rolltreppenstufe……mein Kommentar dazu: “Ups, bist du gestolpert?….soll vorkommen!…das war die Antwort fürs stoßen am Bus.“

Er hielt sich die Kniescheibe und konnte nicht mehr richtig laufen, aber darauf konnte ich jetzt keine Rücksicht nehmen, musste ja zu meinem Gepäck und nach Hause…..kann ja auch nix dafür wenn andere nicht gerade laufen können.

An der Gepäckausgabe musste ich dann noch 10 Minuten warten, bis das Gepäck kam und ich hatte wieder einmal Glück, mein Köfferchen war fast als erstes da. So locker und leicht den Koffer schnappen konnte ich nicht, denn jetzt merkte ich erst wie schwer doch 28 Kilo sein können, als ich den Koffer geschnappt hatte…..zum Glück für alle anderen stand keiner in unmittelbarer Nähe zu mir, so konnte ich ausholen und ihn mit Schwung auf den Gepäckwagen legen…..wenn da einer oder eine dicht neben mir gestanden hätte, die Person wäre bestimmt bis in Klo, die Tür dazu war hinter mir, geflogen.

Vom Gepäckband ging es dann weiter Richtung Zollabfertigung, die aber wegen ein paar Chinesen komplett geschlossen war. Die Koffer dieser Personen wurden komplett auseinander genommen und man sah nur, wie Lebensmittel im Kilo bereicht die Behältnisse wechselten, nämlich in die blaue Tonne.

Dann wurden die Abfertigungsbereiche wieder geöffnet und es wollte sich eine Gruppe von Kopierweltmeistern an mir und einem anderen Herren vorbei mogeln, dies ließen wir aber nicht zu und blocken sie geschickt ab, was ihnen nicht so ganz gefallen hat…..auch wenn man kein Chinesisch versteht und spricht, kann man es sich aber denken. Auch andere folgten unserem Beispiel und so waren die Chinesen ganz am Ende der Schlange von Malta Urlaubern.

Die Zollabfertigung hatte ich somit hinter mir, was ein Glück….bin dann raus zu den Parkplätzen und habe erst einmal meinen Vater angerufen, damit er mich abholen kommt.

Was aus dem Typ geworden ist, der so ungeschickt die Rolltreppe nach oben gefallen ist, kann ich nicht sagen, ich habe weder an der Gepäckausgabe, noch beim Zoll und auch nicht beim verlassen des Terminals gesehen….mir auch egal, ich will heim.

Nach 20 Minuten kam dann mein Vater an, Koffer habe ich ins Auto gepackt, sonst hätte es mecker gegeben und er hat sich um die Kleinigkeiten, also das Handgepäck, gekümmert.

Um 19.50 Uhr war ich dann endlich zu Hause.

Das waren meine drei Wochen Malta Urlaub, ich hoffe euch hat der Reisebericht, wenn auch etwas lang, gefallen und ihr sein nicht dabei eingeschlafen.

 

Bis dann zum nächsten Reisebericht aus Malta, macht’s Gut.

 

 

 

 

----- E N D E -----

 

 

 

 

“Wer Rechtschreibfehler und Grammatikfehler findet,

 

darf sie behalten.“